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Die Flop-Elf der Bundesliga-Hinrunde: Auch zwei Bayern-Stars sind mit dabei

Benjamin Pavard
Foto: Lukas Barth-Tuttas - Pool/Getty Images

17 Spieltage sind vorbei und damit ist auch schon die erste Hälfte der Bundesliga-Saison 2020/21 Geschichte. Während einige Stars wie Robert Lewandowski, Erling Haaland oder Thomas Müller wie gewohnt Top-Leistungen abrufen konnten, erging es anderen Spierlern nicht ganz so gut. Das Portal „sport.de“ hat eine „Flop-Elf“ der Hinrunde erstellt, in der auch zwei Bayern-Spieler vertreten sind.

Jiri Pavlenka war oftmals die Lebensversicherung für Werder Bremen und rettete de kriselnden Nord-Klub schon häufiger mit spektakulären Reflexen. In dieser Saison zeigt er jedoch mehrfach Unsicherheiten, die schon mehrere Punkte kosteten.

In der Rechtsverteidigung befindet sich mit Benjamin Pavard einer von zwei Bayern-Spielern in der unrühmlichen Elf. Tatsächlich lieferte Mr. Zuverlässig der Vorsaison bislang sehr überschaubare Leistungen. Ohne Impact nach vorne und defensiv ungewohnt wacklig, muss der Franzose um seinen Stammplatz bei den Bayern kämpfen. Neben Pavard befinden sich Ozan Kabak und Thomas Meunier in der Aufstellung. Während man die Auftritte von Meunier mit denen von Pavard vergleichen kann, sieht man beim Schalker, dass Talent manchmal nichts nützt, wenn es in einer Mannschaft nicht läuft.

Ein Schalker und drei Neuzugänge bilden „Flop-Mittelfeld“

Zumindest als kleiner Trostpreis bleibt für den türkischen Nationalspieler, dass er nicht als einziger Schalker in der „Flop-Elf“ auftaucht. Tatsächlich könnte man Nabil Bentaleb dort fast jährlich platzieren. Als hochveranlagter Spieler zu den Knappen gewechselt, führt dieser seit Jahren ein Schattendasein kombiniert mit der ein oder anderen Disziplinlosigkeit. Neben Bentaleb kommen gleich drei Neuzugänge zu der zweifelhaften Ehre in der Elf von „sport.de“ zu stehen. Einer von ihnen ist der Herthaner Luca Tousart. Der 25-Millionen-Neuzugang aus Lyon steht sinnbildlich für die Kluft zwischen Anspruch und Wirklichkeit beim Hauptstadt-Klub. Deutlich mehr als einen Platz in der „Flop-Elf“ hätte sich auch Marc Roca ausgerechnet. Doch der spanische Neuzugang spielt bei den Bayern kaum eine Rolle. So scheint Hansi Flick einfach nicht überzeugt von Rocas Fähigkeiten zu sein, selbst wenn seine wenigen Einsatzzeiten eigentlich durchaus Hoffnung auf mehr machten. Ob er den Platz in der „Flop-Elf“ wirklich verdient sei also mal dahingestellt. Gleiches gilt für BVB-Youngstar Renier. Der junge Leihspieler steht meist nicht mal im Kader und konnte sich demzufolge auch noch nicht wirklich beweisen.

Torlos-Stürmer Modeste und Niederlechner auf der Suche nach dem Glück

Während in der Abwehr und im Mittelfeld jeweils ein Bayern-Spieler auftauchte, ist dies im Angriff glücklicherweise nicht der Fall. So stürmt hier Anthony Modeste, der nach seiner China-Rückkehr einfach nicht mehr der Alte ist und noch keinen Treffer erzielen konnte. Gleiches gilt völlig überraschend auch für Florian Niederlechner. Nach 13 Toren und acht Vorlagen im Vorjahr, will dem Angreifer einfach nichts mehr gelingen. Die „Flop-Elf“ ergänzt der Bremer Tahit Chong. Die Leihgabe von Manchester United hatte bis jetzt kaum gelungene Situationen und erhält zunehmend weniger Spielzeit.