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Bierhoff reagiert auf Rummenigge-Kritik: „Er sollte schon bei den Fakten bleiben“

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Zwischen dem FC Bayern und dem Deutschen Fußball-Bund kriselt es mal wieder. Diesmal stehen FCB-Klubchef Karl-Heinz Rummenigge und DFB-Direktor Oliver Bierhoff im Fokus. Rummenigge hatte Bierhoff am Freitag scharf für dessen Aussagen rund um Bayer-Trainer Hansi Flick kritisiert. Dieser reagierte prompt auf die Rummenigge-Attacke.

Rummenigge betonte gegenüber SPORT1, dass die Bayern „nicht die Probleme des DFB lösen werden“. Der 65-jährige reagierte damit auf das öffentliche Werben von Bierhoff rund um Hansi Flick als potenziellen Bundestrainer. Das Verhalten von Bierhoff bezeichnete er zudem als „illoyal“ gegenüber Löw.

Darüber hinaus sei der DFB-Direktor selbst Teil der aktuellen Probleme beim Deutschen Fußball-Bund: „Egal ob es zum Beispiel seine Kritik am deutschen Nachwuchs oder der Trainerausbildung war. Bei allem war der Sportdirektor Oliver Bierhoff federführend seit 15 Jahren verantwortlich und mit im Boot. Darüber würde ich mir Gedanken machen und über nichts anderes.“

Bierhoff hat mittlerweile auf die scharfe Kritik von Rummenigge reagiert und widersprach dieser deutlich.

„Die Aussage wundert mich schon“

Der 52-jährige äußerte sich im Gespräch mit der „BILD Zeitung“ wie folgt dazu: „Die Aussage wundert mich schon, wenn man mein Verhalten und meine Aussagen der letzten Wochen verfolgt hat. Das gilt auch für das Interview, in dem ich explizit darauf hinweise, dass ich davon ausgehe, dass Jogi seinen Vertrag bis Ende 2022 erfüllt. Jogi und ich haben da ein ganz klares Verständnis untereinander.“

Zudem korrigierte Bierhoff Rummenigge, der ihn fälschlicherweise als „Sportdirektor“ bezeichnete: „Unabhängig davon sollte Kalle Rummenigge schon bei den Fakten bleiben. Ich bin und war nie Sportdirektor des DFB. Erst seit 2018 liegt es in meiner Verantwortung, mich beim DFB um diese Themen zu kümmern.“

Bierhoff zeigte sich zudem verwundet über die Rummenigge-Attacke. Er betonte, dass das Zusammenspiel statt Angriff der beste Weg sei um weiterzukommen, denn „es geht um den deutschen Fußball insgesamt.“

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