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Ceferin unterbreitet englischen ESL-Klubs ein Friedensangebot: „Es bleibt noch Zeit, ihre Meinung zu ändern“

Aleksandar Ceferin
Foto: JOHN THYS / AFP via Getty Images

Die UEFA versucht derzeit mit allen Mitteln die Gründung der Super League zu verhindern. Während Präsident Aleksander Ceferin gestern noch mit Ausschluss drohte, zeigt sich der Slowene am Dienstag deutlich versöhnlicher und reicht vor allem den englischen ESL-Klubs die Hand.



Ceferin hat beim heutigen UEFA-Kongress im Schweizer Montreux nochmals deutlich gemacht, dass die Europäische Fußball-Union zwar nach wie vor verärgert sei mit Blick auf die Super League-Pläne, man dennoch offen für eine Rückkehr der abtrünnigen Vereine sei. Der 53-jährige reichte vor allem den sechs englischen Vereinen die Hand. Der Slowene betonte zwar, dass die Klubs „einen großen Fehler gemacht“ und aus „Gier und „Arroganz“ gehandelt haben, zeigte sich aber zeitgleich auch versöhnlich: „Jeder macht Fehler. Es bleibt noch Zeit, Ihre Meinung zu ändern.“

Warum der UEFA-Chef nur den englischen Klubs und deren Besitzern dieses „Friedensangebot“ unterbreitet hat, ist offen. Klar ist: Ceferin hat gestern betont, wie enttäuscht er von Juve-Präsident Andrea Agnelli ist, der neben Florentin Perez die treibende Kraft hinter der ESL ist. Gerüchten zufolge hofft die UEFA darauf, dass sich die „Big Six“ aus England sich von der Super League abwenden und damit das ganze Konstrukt zusammenbricht.