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Krankheitsbedingte Zwangspause: Klose sagt Flick ab und liebäugelt mit einem Cheftrainer-Posten

Hansi Flick und Miroslav Klose
Foto: imago images

Miroslav Klose wurde nach seinem Bayern-Abschied zuletzt intensiv mit einem Wechsel zum DFB in Verbindung gebracht. Der 42-jährige hätte demnach als Co-Trainer von Hansi Flick agieren sollen. Dazu wird es jedoch nicht kommen, wie Klose nun selbst bekannt gab.



Klose wurde zuletzt bei Fortuna Düsseldorf als Cheftrainer gehandelt, im Gespräch mit dem „kicker“ verriet dieser jedoch, dass er aktuell keinen neuen Trainerjob annehmen wird. Grund: Der 42-jährige ist krankheitsbedingt derzeit nicht in der Lage: „Ich habe zwei Thrombosen im Bein. Die Diagnose war schon ein kleiner Schock für mich. Die Ärzte haben mir sehr deutlich gemacht, dass man mit dieser Situation nicht spaßen sollte. Für die erste Zeit haben sie fast totale Ruhe verordnet. Ich darf keinen Schlag abbekommen, kann nicht joggen, nicht schwimmen – aber vor allem nicht Fußball spielen.“

„Ich brenne darauf, meine Vorstellungen mit einer Mannschaft umzusetzen“

Demnach möchte sich Klose zunächst komplett darauf fokussieren wieder gesund zu werden: „Mir wurde in den folgenden Tagen klar, dass ich so niemals meine Trainerkarriere im Profifussball starten möchte. Entweder richtig oder gar nicht. Oder eben etwas später. Mir war klar, jetzt geht es erst um meine Gesundheit. Die Gesundheit muss jetzt Vorrang haben. Ich habe allen Interessenten abgesagt.“

Ein Engagement beim DFB als Co-Trainer von Hansi Flick kommt für Klose nicht in Frage: „Weiterhin Co-Trainer zu sein, fühlt sich als der falsche Weg an, auch wenn es mit Hansi Flick als Bundestrainer menschlich und fachlich gepasst hätte. Es wäre der bequemere Weg, den will ich nicht gehen

Eigenen Aussagen zufolge möchte er in Zukunft als Cheftrainer arbeiten: „Wenn ich wieder gesund bin, möchte ich alles, was ich an Erfahrungen als Spieler und Trainer beim DFB und beim FC Bayern sowie im Trainerkurs gesammelt habe, als Cheftrainer einbringen. Ich brenne darauf, meine Vorstellungen mit einer Mannschaft umzusetzen.“