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Trotz Neu-Berater Zahavi: Kahn blickt entspannt auf die Vertragsgespräche mit Coman

Kingsley Coman
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Aktuellen Medienberichten zufolge hat Kingsley Coman mit Pini Zahavi einen neuen Berater engagiert. Demnach soll der 77-jährige Israeli den englischen Markt für Coman sondieren und damit zeitgleich den Druck auf den FC Bayern in den Vertragsgesprächen erhöhen. FCB-Vorstand Oliver Kahn blickt dennoch entspannt auf die weiteren Verhandlungen mit dem Franzosen.



Der FC Bayern möchte den Vertrag mit Kingsley Coman vorzeitig verlängern. Auch wenn der Flügelstürmer noch bis 2023 an den Rekordmeister gebunden ist, gab es bereits konkrete Gespräche. Demnach hat Coman ein erstes Vertragsangebot der Münchner abgelehnt. Gerüchten zufolge bietet der FCB dem 24-jährigen ein Jahresgehalt von 12 Mio. Euro an, Coman soll indes 17 Mio. Euro fordern.

Zu allem Überfluss hat der Franzose mit Pini Zahavi einen neuen bzw. weiteren Berater, wie mehrere Medien zuletzt übereinstimmenden berichtet haben. Auch wenn der berühmt-berüchtigte Spieleragent nicht mit am Verhandlungstisch sitzen wird, sondern „nur“ in England Ausschau nach Interessenten halten soll, wird dies die Gespräche in Zukunft sicherlich massiv beeinflussen.

„Wir haben hier im Klub unsere klaren Vorstellungen“

Für Oliver Kahn hat sich durch die Zahavi-Verpflichtung der Coman-Seite nichts an der Ausgangslage geändert. Der 51-jährige machte im Gespräch mit „SPORT1“ deutlich, dass die Münchner klare Prinzipen in Sachen Vertragsverlängerungen haben: „Wir haben hier im Klub mit Blick auf wirtschaftliche Aspekte unsere klaren Vorstellungen. Deshalb bin ich, auch was Verhandlungen mit Zahavi betrifft, äußerst entspannt.“

Aufsichtsrat Uli Hoeneß betonte zudem, dass man im Zweifel bereit sei den Spieler ablösefrei ziehen zu lassen wie zuletzt bei David Alaba: „Wenn Preise aufgerufen werden, die nicht darstellbar sind, dann wird’s keine Vertragsverlängerung beim FC Bayern geben.“