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Kein Abschied im Sommer: Coman liebäugelt mit einem ablösefreien Wechsel in 2023

Kingsley Coman
Foto: imago images

In den vergangenen Wochen gab es zahlreiche Gerüchte und Spekulationen rund um Kingsley Coman und dessen sportliche Zukunft beim FC Bayern. Zuletzt stand auch ein Verkauf im Raum. Ein vorzeitiger Abschied im Sommer erscheint jedoch ausgeschlossen zu sein. Aktuellen Berichten zufolge liebäugelt der Franzose eher mit einem ablösefreien Wechsel in zwei Jahren.



Geht er? Bleibt? Kommt es zu einer Vertragsverlängerung? Die (offene) Zukunft von Kingsley Coman sorgt nach wie vor für viel Aufsehen und Unruhe beim FC Bayern. Medienberichten zufolge soll der Franzose durchaus offen für einen Abschied sein. Auch die Münchner würde ein lukratives Angebot für den Flügelstürmer scheinbar nicht ausschlagen. Die Chancen auf einen Transfer im Sommer sind jedoch sehr gering.

Macht es Coman wie Alaba?

Wie „BILD“-Reporter Tobias Altschäffl berichtet, ist ein Coman-Verkauf aufgrund der hohen Ablöseforderung der Münchner in der kommenden Wechselperiode unwahrscheinlich. Der FCB fordert wohl 90 Mio. Euro für seinen Flügelflitzer. Dessen aktueller Marktwert hingegen liegt „nur“ bei 65 Mio. Euro laut Transfermarkt.

Nach Informationen von Altschäffl soll zudem auch Coman andere Optionen im Kopf haben. Demnach liebäugelt der 25-jährige mit einem ablösefreien Abschied im Sommer 2023, wenn dessen Vertrag ausläuft. Die Gründe dafür liegen auf der Hand: Coman möchte mehr „finanzielle Wertschätzung“ in Form einer Gehaltserhöhung. Gerüchten zufolge fordert er 16-17 Mio. Euro pro Jahr. Die Bayern hingegen bieten rd. 13 Mio. Euro. Als ablösefreier Spieler kann er wirtschaftlich betrachtet deutlich mehr rausholen in Sachen Gehalt.

Bei Ex-Bayern-Spieler David Alaba ist dieses Pokerspiel durchaus aufgegangen. Der Österreicher hat das Vertragsangebot der Bayern abgelehnt und wechselt im Sommer zu Real Madrid. Übereinstimmenden Meldungen zufolge wird er in Spanien mehr als 20 Mio. Euro verdienen. In München hingegen wird man alles daran setzen, um einen weiteren ablösefreier Abschied eines Topspielers zu verhindern.