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Kahn stichelt gegen PSG: „Die Champions League haben so noch nicht gewonnen“

Oliver Kahn
Foto: imago images

Paris Saint-Germain hat in den vergangenen Tagen personell nochmals ordentlich nachgelegt. Die Franzosen haben mit Georginio Wijnaldum, Achraf Hakimi und Sergio Ramos drei absolute Top-Transfers getätigt. Mit Blick auf die aktuellen Meldungen werden diesen Sommer weitere Stars folgen. Beim FC Bayern zeigt man sich von den kostspieligen Transfer-Aktivitäten von PSG nicht beeindruckt. Oliver Kahn verteilte diese Woche sogar zu einem kleinen Seitenhieb gegen den Dauerrivalen.



Das Transferfenster in den europäischen Top-Ligen ist erst seit knapp einer Woche geöffnet und Paris Saint-Germain hat schon 76 Mio. Euro für neue Spieler ausgegeben. Allein 60 Mio. davon flossen an Inter Mailand für Achraf Hakimi. Für die weiteren 16 Mio. Euro wurde Danilo Pereira verpflichtet.

Georginio Wijnaldum und Sergio Ramos kosten indes keine Ablöse, haben Gerüchten zufolge jedoch beide ein üppiges Handgeld kassiert und sind in Sachen Gehalt sicherlich auch kein wirkliches Schnäppchen. Mit dem Gianluigi Donnarumma wird PSG, übereinstimmenden Berichten zufolge, einen weiteren ablösefreien Coup landen. Der italienische Nationaltorhüter steht kurz vor einem Wechsel an die Seine.

„Bei Paris St. Germain werden Unsummen investiert“

Während die Bayern-Fans etwas neidisch und voller Ehrfurcht auf das „neue PSG“ blicken, präsentieren sich die Verantwortlichen (noch) relativ gelassen. Oliver Kahn hat bei seiner Antritts-PK diese Woche betont, dass der FCB in der Vergangenheit immer gegen einen „Wettbewerbsnachteil“ ankämpfen musste und verwies dabei unter anderem auf die TV-Gelder in der Bundesliga, die im Vergleich zur Premier League und La Liga deutlich niedriger ausfallen.

Der 52-jährige machte aber zeitgleich deutlich, dass der deutsche Rekordmeister gelernt hat damit umzugehen: „Der FC Bayern hat es immer wieder geschafft, diesen Wettbewerbsnachteil durch die Erfolgskultur, diese Siegesfähigkeit, die die Mannschaft auszeichnet, zu kompensieren. Das ist unser Wettbewerbsvorteil, den man nicht so einfach kopieren kann.“

Einen kleinen Seitenhieb in Richtung Paris konnte sich der neuen Bayern-Boss dennoch nicht verkneifen: „Bei Paris St. Germain werden sicherlich Unsummen investiert, aber es ist eben bis heute noch nicht gelungen, die Champions League zu gewinnen. Deswegen ist mir nicht bange, auf Basis wirtschaftlicher Stabilität erfolgreich zu sein.“