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Topspiele sind wie gemacht für die Bayern – 3 Erkenntnisse nach dem Sieg gegen Leverkusen

Serge Gnabry
Foto: Getty Images

Der FC Bayern hat mit seiner Fünf-Tore-Gala-Leistung gegen Bayer Leverkusen am Sonntag, zum wiederholten Male in dieser Saison, deutlich gemacht, dass man stets zur Stelle ist, wenn es ernst wird. Die Dominanz in der Liga ist zu so einem frühen Zeitpunkt der Saison erschreckend.



Die Bayern haben sich nach der Länderspielpause eindrucksvoll zurückgemeldet. Julian Nagelsmann und sein Team haben gegen Leverkusen gezeigt, dass man mit der nötigen Effizienz in der Offensive und Stabilität in der Defensive alle Top-Teams in der Bundesliga nach Belieben dominieren kann. Wir sagen euch, welche Erkenntnisse der Sieg gegen Bayer noch liefert.

1. Die Bayern sind für Topspiele gemacht

3:1 gegen Dortmund, 4:1 gegen Leipzig, 3:0 gegen Barcelona und 5:1 gegen Leverkusen – Der FC Bayern hat in dieser Saison alle seine Topspiele gewonnen und das auf eine beeindruckende Art und Weise. Mit 15:3 Toren hat man die Gegner dabei regelmäßig „an die Wand gespielt“.

Gegen Fürth und Frankfurt hat man zuletzt nicht wirklich geglänzt, gegen Bayern haben Joshua Kimmich & Co. den Schalter aber prompt umgelegt. Vor dem Spitzenspiel gab es durchaus die leise Hoffnung, dass sich in dieser Saison ein packender Dreikampf zwischen den Bayern, dem BVB und Leverkusen entwickeln könnte. Rein faktisch betrachtet hat der FCB die Werkself gestern jedoch deklassiert. Vom Thema Meisterschaft möchte man in Leverkusen erstmal nichts mehr wissen.

Während man in den Topspielen den direkten Konkurrenten keine Luft zum Atmen gibt, müssen die Bayern-Jäger zwangsläufig auf (regelmäßige) Patzer der Münchner hoffen. Sollten die Bayern ihre aktuelle Form jedoch konservieren und auch in den Spielen gegen die „kleinen Gegner“ die nötige Seriosität an den Tag legen, ist die zehnte Meisterschaft in Serie vorprogrammiert.

2. Ein Signal an die internationale Konkurrenz

Der Auswärtssieg in Leverkusen war nicht nur wichtig, um sich die Tabellenführung in der Bundesliga wieder zu sichern, das Spiel und vor allem das Auftreten der Bayern war zugleich ein Signal an die internationale Konkurrenz. Schaut man sich die entsprechenden Pressestimmen an, ist dieses Signal in Spanien, England und Frankreich bereits angekommen.

Während man in der Sommer-Transferperiode voller Ehrfurcht noch nach Paris, Manchester oder London geschaut hat, sind die „Mentalitätsmonster aus München“ derzeit mal wieder die Sensation in Europas Top-Ligen.

3. Im Schongang zum Triple

Die Dominanz in der Bundesliga könnte sich im weiteren Saisonverlauf zu einem echten Vorteil in der Champions League entpuppen, insbesondere dann, wenn die Bayern von Verletzungen verschont bleiben. Gegen Leverkusen hat Nagelsmann sein Wechselkontingent voll ausgeschöpft. Lediglich die Einwechselung von Josip Stanisic für den angeschlagenen Alphonso Davies war ungeplant.

Wie viel Qualität die Bayern in ihrem Kader haben zeigt allein die Tatsache, dass Nagelsmann bereits in der 64. Minute Robert Lewandowski und Thomas Müller eine Verschnaufpause gegönnt hat und dafür mit Jamal Musiala und Kingsley Coman zwei Nationalspieler einwechseln konnte.