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Fehlendes Vertrauen? Sabitzer äußert leise Kritik an Julian Nagelsmann

Marcel Sabitzer
Foto: IMAGO

Die Verpflichtung von Marcel Sabitzer wurde von vielen Bayern-Fans, Medien und Experten als echter Transfer-Coup gefeiert. Der Österreicher gilt als absoluter Wunschspieler von Julian Nagelsmann. Umso kurioser ist die Tatsache, dass der FCB-Coach bisher kaum auf den 27-jährigen setzt. Sabitzer hat sich zu seiner aktuellen Lage beim Rekordmeister geäußert und dabei angedeutet, dass er zu wenig Vertrauen spürt.



Während Sabitzer beim FC Bayern bis dato nicht über eine Reservistenrolle hinaus kommt, ist der in der österreichischen Nationalmannschaft nach wie vor gesetzt. Beim 4:2-Erfolg gegen Israel am vergangenen Wochenende, konnte der Mittelfeldspieler neues Selbstvertrauen sammeln. Sabitzer sorgte mit seinem Treffer in der Schlussphase der Partie für die vorzeitige Entscheidung im Spiel.

„Jeder braucht irgendwo Vertrauen und Sicherheit“

Nach dem Spiel äußerte sich Sabitzer über seine aktuelle Lage beim FC Bayern und deutete dabei an, dass er nicht wirklich zufrieden ist: „In der Situation, in der ich mich befinde, sind Einsatzminuten gerade das Wichtigste.“ Vor allem seine Antwort auf die Frage, warum er für die ÖFB-Elf konstant starke Leistungen abrufen kann und bei den Bayern bis dato noch keine tragende Rolle spielt, lässt tief blicken: „Ich spüre hier speziell das Vertrauen, Sicherheit, dass ich gebraucht werde. Wenn ich das fühle und spüre, kann ich auch meine beste Leistung abrufen. Jeder braucht irgendwo Vertrauen und Sicherheit, um seine bestmögliche Leistung abrufen zu können.“

Heißt im Klartext: Sabitzer fehlt das nötige Vertrauen beim FC Bayern, allen Anschein nach besonders von Cheftrainer Julian Nagelsmann. Es wird spannend zu sehen ob  und wie der 34-jährige auf die Kritik seines „Wunschspielers“ reagiert.