Champions League

Salihamidzic vor dem PSG-Duell: “Wir wollen so viele Tore wie möglich schießen”

Hasan Salihamidzic
Foto: IMAGO

Nach anfänglichen Startschwierigkeiten haben die Bayern rechtzeitig vor dem CL-Kracher (Dienstag, 21 Uhr) gegen Paris Saint-Germain rechtzeitig die Kurve bekommen und ihre letzten drei Spiele gewonnen. Die Münchner reisen mit Selbstbewusstsein nach Frankreich und wollen sich laut Sportvorstand Hasan Salihamidzic nicht verstecken gegen Lionel Messi & Co.



Elf Tore hat der FC Bayern in den vergangenen drei Spielen erzielt. Sollte man diese Quote im CL-Achtelfinale gegen Paris Saint-Germain aufrechterhalten können, stehen die Chancen sicherlich nicht schlecht den Sprung ins Viertelfinale der Königsklasse zu schaffen.

Laut Thomas Müller wollen die Münchner im Hinspiel den Grundstein für das Weiterkommen setzen. Der 33-Jährige deutete nach dem Liga-Spiel gegen Bochum an, dass man am Dienstag nicht volles Risiko gehen muss: “Es kommt es jetzt natürlich darauf an. Da müssen wir da sein, ein gutes Ergebnis mit nach München holen.” Aus Sicht von Müller muss man das Duell nicht direkt im ersten Spiel für sich entscheiden: “Wir haben den Vorteil, dass das Rückspiel in München stattfindet. Hier können wir dann das Ganze über die Ziellinie drücken. So ist unser Plan.”

“Alle warten auf dieses Spiel”

Bayern-Sportvorstand Hasan Salihamidzic kündigte vor dem Duell gegen PSG an, dass die Münchner ihren offensiven Spielstil nicht anpassen werden: “Wir spielen immer einen sehr offensiven Fußball. Wir wollen so viele Tore wie möglich schießen, das ist unsere Philosophie. Unsere erste Saisonhälfte war großartig, und so wollen wir weiter spielen”, betonte dieser im Gespräch mit dem französischen TV-Sender “TF1”.

Der 46-Jährige machte zudem deutlich, dass die Vorfreude auf diesen CL-Kracher immens ist: “Alle warten auf dieses Spiel – in Frankreich, in Deutschland, in ganz Europa. Wir erwarten auch ein großes Spiel. Ich hoffe, es wird ein gutes Spiel.”

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Wie schon gesagt die Chancen stehen 50-50 wenn man sich aber die Reaktion von Sane wie er ausgewechselt wurde gegenüber den Trainer macht mich nachdenklich weil seine Leistung war ja auch sehr bescheiden mein Gefühl in letzter Zeit ist wie wenn JN gewisse Teile der Mannschaft nicht mehr so erreicht wie es sein müsste mein Bauchgefühl hat mich eigentlich fast noch nie getäuscht

Mir hat der Abgang von Sané auch nicht gefallen und ich finde es unsportlich, den Trainer und unkollegial, die Spieler auf der Reservebank nicht abzuklatschen. Ich habe trotzdem etwas Verständnis für sein Verhalten, denn er war ganz sicher mit der eigenen Leistung unzufrieden. Er kann in der 4. Minute freistehend ein Tor machen, fliegt irgendwann sogar über die eigenen Füße. Das er als Sportler daher mit seiner eigenen Performance hoch unzufrieden ist, kann ich mir vorstellen.

Mir fällt in dem Zusammenhang auf, dass seine Leistung stark davon abhängt, wer vor und neben ihm spielt. Ich fand ihn zum Ende des letzten Jahres im Zusammenspiel mit Musiala unwiderstehlich. Die beiden haben eine überragende Technik und Du kannst Dich darauf verlassen, dass sie den Ball an einem oder zwei Gegenspieler vorbeibringen und dieser dann bei Dir ankommen wird. Bei allem Respekt für Thomas Müller, der ein wirklich gutes Spiel gemacht hat, ist es bei ihm nicht der Fall. Es gibt Tage, da schlägt er Traumflanken, die zu Toren führen, aber ihm fehlt trotzdem oft auch das Tempo und die Technik, den Ball am Mann vorbeizubringen. Da siehst Du dann einen Sané einlaufen und beim 4. erfolglosen Versuch auch langsam knatschig werden. Das ist zwar nicht respektvoll und kollegial, aber schon menschlich.

Wenn JN Musiala auf die Position vorne rechts zieht, werden wir einen besseren Sané sehen.

Auf geht’s Ihr Roten… 😉

Brazzo, der große Sportdirektor des FCB liegt hier völlig richtig- bei PSG Bibbern sie schon.
Ev. sei zu der Aussage des großen Brazzo ” wir wollen soviele Tore wie möglich schießen” noch hinzugefügt “und so wenige wie eben möglich kassieren”.
Die Balance zwischen Offensive und Defensive ist der Schlüssel.

Lustig, Brazzo. Passt mal lieber auf, dass wir so wenig Tore wie möglich bekommen. Ich hab so ein Bauchgefühl, dass das morgen derbe in die Hose gehen wird.

Gleich schnelles Tor machen! FCB., wenn ihr alle kämpft bis zum Umfallen, läuft, deckt- und schießt gut, dann könnt Ihr aus Paris was mitnehmen.
Gebt alles, toi,toi,toi!

Wird auf jeden Fall spannend. Das PSG zu so Tricksereien wie mit Mbappe greifen muss zeigt das sie Angst haben. Mit Cancelo kam eine super Verstärkung. Nur schade das nagelsmann die Spieler nicht mehr erreicht – was man in der Mannschaft merkt.

Denke mit JN hast du recht. Möchte das die Mannschaft im “Flow” bleibt und wechselt dann ohne Not Positionen wahllos durch. Läßt Davies draußen, obwohl nach Einwechslung gut gespielt und auch ein Tor geschossen hat. Stellt Cancelo auf links – hätte ja Blind spielen lassen können und Cancelo auf rechts lassen. Spieler werden verunsichert. Gnabry und Sane unterirdisch. Einzige Erkenntnis aus dem Spiel gegen Bochum: Es gibt noch einen Spieler, der die Ecken teilweise noch schlechter schießt als Kimmich.

san koa tricksereien. kimmt alles von der presse un ned vom verein. is ned so, dass die ganze welt vor uns angst hod.

Wir wollen so viele Tore wie möglich schießen…
Wirklich jetzt?! Was für eine weltbewegende Erkenntnis von diesem “Sportvorstand”.
Was ein Dampfplauderer!
@ Brazzoboys
Diskliken

So schauts aus. Tore schiessen !

Die Abschaffung der Auswärtstorregel ist ein Vorteil für offensive Mannschaften wie Bayern. Man kann auch mal ein Gegentor verkraften.

Den Atletico Madrids dieser Welt, die auf ein 0-0 zu Hause mauern um dann auswärts eine Ecke reinzuköpfen und ansonsten versuchen ein 1-1 rüberzuschaukeln wurde damit ein Stück weit die Basis für ihre Destruktivität entzogen.

Vjekoslav Keskic
Vjeko hat das Projekt "FCBinside" im Sommer 2019 gegründet. Seine Leidenschaft zum FC Bayern besteht bereits seit Anfang der 90er Jahre. Während er in seiner Kindheit/Jugend noch als aktiver Kicker unterwegs war, schreibt er mittlerweile seit mehr als 15 Jahren regelmäßig über die schönste Nebensache der Welt. Schon damals lag ein gewisser Fokus auf seiner großen Fußballliebe – dem FC Bayern.