Kein Fortschritt bei Wunschspieler: Bayern droht Transfer-Rückschlag

Tim Schoster
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Der FC Bayern treibt seine Transferplanungen für den Sommer konsequent voran – doch ausgerechnet bei einer Personalie, die lange als vielversprechend galt, herrscht derzeit Stillstand. Givairo Read droht vorerst nicht an die Isar zu wechseln.


Dabei schien die Ausgangslage eigentlich klar: Die persönlichen Bedingungen zwischen dem deutschen Rekordmeister und dem 19-jährigen Rechtsverteidiger scheinen kein Problem zu sein. Ein wichtiger Schritt, der normalerweise den Weg für einen Transfer ebnet.

Doch genau an diesem Punkt beginnt das Problem. Denn während die Spielerseite grünes Licht gegeben hat, hakt es bei den Verhandlungen mit Feyenoord Rotterdam gewaltig.

Ablöseforderung als Knackpunkt

Die Niederländer sollen rund 30 Millionen Euro für ihr Talent fordern – eine Summe, die den Bayern aktuell zu hoch erscheint. Vor allem mit Blick auf die jüngste Entwicklung des Spielers zögern die Verantwortlichen an der Säbener Straße.

Read wurde zuletzt durch eine Oberschenkelverletzung ausgebremst und kam nur unregelmäßig zum Einsatz. Für einen Spieler in diesem Alter und mit dieser Situation ist die aufgerufene Ablöse aus Münchner Sicht nur schwer zu rechtfertigen.

Konkurrenz schläft nicht

Givairo Read
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Während die Gespräche stagnieren, bringt sich die Konkurrenz in Stellung. Vor allem Manchester City soll weiterhin großes Interesse am niederländischen U21-Nationalspieler zeigen und die Situation genau beobachten.

Das erhöht den Druck auf die Bayern, eine Entscheidung zu treffen – entweder die Forderungen zu erfüllen oder sich anderweitig umzusehen.

Genau das scheint aktuell zu passieren. Intern beschäftigen sich die Münchner verstärkt mit Alternativen und priorisieren andere Transferziele. Namen wie Anthony Gordon oder Kennet Eichhorn rücken zunehmend in den Fokus.

Das zeigt: Die Kaderplanung läuft auf mehreren Ebenen parallel – und kein Deal wird um jeden Preis durchgedrückt.

Ein Transfer von Givairo Read ist damit keineswegs vom Tisch, aber aktuell alles andere als konkret. Viel wird davon abhängen, ob Feyenoord bei der Ablöseforderung noch Bewegung zeigt.

Bis dahin gilt: Der FC Bayern bleibt flexibel – und hält sich auf dem Transfermarkt mehrere Optionen offen.

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