Michael Olise bleibt eines der heißesten Themen auf dem europäischen Transfermarkt. Nachdem zuletzt Real Madrid mit dem Offensivstar des FC Bayern in Verbindung gebracht wurde, soll nun auch Paris Saint-Germain seine Fühler nach dem Franzosen ausgestreckt haben. An der Haltung des deutschen Rekordmeisters ändert das jedoch nichts.
Die vergangenen Wochen haben eindrucksvoll gezeigt, welchen Stellenwert Michael Olise mittlerweile im internationalen Spitzenfußball besitzt.
Mit herausragenden Leistungen beim FC Bayern und zuletzt auch in der französischen Nationalmannschaft hat sich der 24-Jährige endgültig in die Weltklasse gespielt. Entsprechend groß ist das Interesse der europäischen Topklubs.
Nachdem sich die Spekulationen um ein angebliches 150-Millionen-Euro-Angebot von Real Madrid zuletzt zerschlagen hatten, sorgt jetzt der nächste Schwergewichtsklub für Schlagzeilen.
PSG nimmt Olise ins Visier
Wie die französische L’Équipe berichtet, hat Paris Saint-Germain den Bayern-Star auf seine Wunschliste für den Sommer gesetzt.
Demnach sind die Verantwortlichen des amtierenden Champions-League-Siegers überzeugt davon, dass Olise sportlich perfekt in die Mannschaft passen würde. Zudem soll man in Paris glauben, den französischen Nationalspieler von einer Rückkehr in seine Heimat überzeugen zu können.
Finanziell wäre ein solcher Transfer für PSG ohnehin problemlos darstellbar. Vor allem ein möglicher Verkauf von Bradley Barcola könnte zusätzliche Mittel freisetzen und einen Vorstoß bei Olise ermöglichen.
Anders als viele andere Interessenten könnte PSG aktuell sogar mit sportlichen Erfolgen argumentieren. Die Pariser haben zuletzt zweimal in Folge die Champions League gewonnen und gehören derzeit zu den dominierenden Mannschaften Europas. Hinzu kommt die Aussicht, gemeinsam mit zahlreichen französischen Nationalspielern in einem Team zu spielen.
Auf den ersten Blick erscheint PSG daher durchaus als attraktives Ziel.
Bayern bleibt kompromisslos

Doch genau an diesem Punkt endet die Geschichte aus Münchner Sicht. Denn unabhängig davon, ob Real Madrid, PSG oder ein anderer Spitzenklub anklopft: Die Verantwortlichen des FC Bayern haben ihre Position in den vergangenen Wochen mehrfach und unmissverständlich klargemacht: Michael Olise steht nicht zum Verkauf.
Weder Herbert Hainer noch Uli Hoeneß ließen zuletzt Zweifel daran aufkommen, dass der Franzose als unverzichtbarer Bestandteil der Zukunftsplanung angesehen wird.
Hinzu kommt ein weiterer entscheidender Faktor. Nach Informationen von Sky beschäftigt sich Olise selbst aktuell überhaupt nicht mit einem Vereinswechsel. Der Offensivspieler fühlt sich in München wohl und konzentriert sich derzeit vollständig auf die Weltmeisterschaft mit Frankreich.
Gerade nach seiner überragenden Saison sehen die Bayern in ihm einen zentralen Baustein für die kommenden Jahre.
Die Münchner betrachten Olise mittlerweile als eines der Gesichter der Mannschaft.
Seine Kreativität, seine Torgefahr und seine außergewöhnliche technische Qualität machen ihn zu einem Spieler, um den der Klub langfristig eine Mannschaft aufbauen möchte.
Dass deshalb regelmäßig Gerüchte über Real Madrid, PSG oder andere europäische Topklubs auftauchen, überrascht intern kaum noch.

