Nicolas Jackson galt beim FC Bayern eigentlich als Abschiedskandidat. Nun deutet sich offenbar überraschend eine mögliche Wende an.
Nicolas Jackson wurde im vergangenen Sommer als Backup für Harry Kane zum FC Bayern geholt – und genau diese Rolle erfüllt der Senegalese bislang zuverlässig. In 33 Pflichtspielen kommt der 24-Jährige aktuell auf zehn Treffer und vier Vorlagen.
Zwar wirken diese Zahlen auf den ersten Blick nicht außergewöhnlich, doch mit Blick auf seine vergleichsweise wenigen Einsatzminuten fällt die Bilanz deutlich positiver aus. Trotzdem schien ein Verbleib des Angreifers über den Sommer hinaus zuletzt nahezu ausgeschlossen.
Nun sorgt allerdings eine Aussage von Lothar Matthäus für neue Spekulationen rund um Jacksons Zukunft.
Matthäus enthüllt Kompany-Wunsch
Der deutsche Rekordnationalspieler erklärte bei Sky90, dass Vincent Kompany intern offenbar große Stücke auf Jackson hält.
„Kompany ist von Jackson überzeugt, und er hätte ihn gerne in München gehalten. Aber er ist zu teuer“, verriet Matthäus.
Gleichzeitig deutete der 64-Jährige an, dass ein Verbleib zumindest nicht komplett ausgeschlossen sei. „Kompany hat es intern hinterlegt, dass er gerne Jackson behalten würde, aber natürlich wahrscheinlich zu einem gewissen Preis, den sein Arbeitgeber Chelsea nicht unbedingt annehmen wird.“
Damit scheint klar: Sportlich genießt Jackson beim Bayern-Coach weiterhin hohes Vertrauen.
Chelsea fordert wohl weiterhin Mega-Summe
Ein Problem bleibt jedoch die Ablöse. Laut früheren Berichten enthält der Leihvertrag eine Kaufpflicht in Höhe von rund 65 Millionen Euro, die gegriffen hätte, wenn Jackson 40 Spiele in der Startelf absolviert hätte.

Dass diese Marke nicht erreicht wird, zeichnete sich früh ab. Intern galt es ohnehin als schwer vorstellbar, dass die Bayern eine derart hohe Summe für einen Backup-Stürmer zahlen würden.
Und auch Chelsea scheint beim Preis offenbar nicht nachgeben zu wollen. Laut The Athletic bewerten die Verantwortlichen der Blues Jackson weiterhin mit rund 70 Millionen Euro.
Für den FC Bayern wäre das eine enorme Investition – insbesondere angesichts weiterer geplanter Transfers im Sommer.
Trotzdem zeigt die Aussage von Matthäus nun: Ganz vom Tisch ist ein Jackson-Verbleib offenbar doch noch nicht.

