Nübel soll weg: So viel verlangen die Bayern für den Transfer-Flop

Sebastian Mittag
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Die Zeichen zwischen Alexander Nübel und dem FC Bayern stehen endgültig auf Abschied. Nun ist offenbar auch klar, welche Ablösesumme sich die Münchner für den Torhüter vorstellen.

Beim FC Bayern spielt Alexander Nübel offenbar endgültig keine Rolle mehr. Nachdem die Münchner zuletzt die Verträge von Manuel Neuer und Sven Ulreich verlängert und Jonas Urbig klar als Zukunftslösung aufgebaut haben, soll der 29-Jährige den Verein im Sommer verlassen.


Wie Sky berichtet, fordert der FC Bayern aktuell eine Ablösesumme zwischen zehn und 15 Millionen Euro für den Nationaltorhüter.

Demnach streben die Verantwortlichen weiterhin einen festen Verkauf an. Konkrete Anfragen oder Verhandlungen soll es bislang allerdings noch nicht geben.

Besonders problematisch bleibt dabei offenbar Nübels Gehalt. Laut Sky verdient der Keeper beim FC Bayern rund zwölf Millionen Euro brutto pro Jahr – eine Summe, die potenzielle Interessenten deutlich abschrecken dürfte.

Bayern planen komplett ohne Nübel

Intern herrscht an der Säbener Straße längst Klarheit über die Zukunft des Torhüters. Sportvorstand Max Eberl hatte bei der Verkündung der Neuer- und Ulreich-Verlängerungen betont: „Manuel Neuer, Sven Ulreich und Jonas Urbig bilden ein Torwartteam, in dem jeder seine Rolle hat und das sich gemeinsam entwickelt.“

Auffällig dabei: Nübel wurde von keinem Verantwortlichen erwähnt.

Auch Christoph Freund bestätigte zuletzt offen, dass der Keeper nicht mehr Teil der Bayern-Planungen ist. „Wir hatten einen Austausch mit seinem Management und auch Alex weiß Bescheid, wie unsere Planungen sind“, erklärte der Sportdirektor nach dem 5:1-Sieg gegen den 1. FC Köln.

Stuttgart-Zukunft ebenfalls fraglich

Noch steht Nübel bis zum 30. Juni beim VfB Stuttgart unter Vertrag. Danach kehrt er offiziell zunächst nach München zurück.

Alexander Nübel
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Ob es allerdings tatsächlich noch einmal zu einem Aufenthalt an der Säbener Straße kommt, erscheint aktuell fraglich. Laut Sky soll Nübel nach dem DFB-Pokalfinale zunächst Urlaub erhalten, während parallel nach einer dauerhaften Lösung gesucht wird.

Dabei gilt auch ein Verbleib in Stuttgart derzeit als eher unwahrscheinlich. Die Schwaben setzen intern offenbar zunehmend auf Top-Talent Dennis Seimen als zukünftige Nummer 1.

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