Fragezeichen um Verletzung: Wie geht es Bayern-Neuzugang Saibari wirklich?

Sebastian Mittag
Foto: IMAGO

Füge uns als bevorzugte Quelle bei Google hinzuFolgen

Rund um Ismael Saibari herrscht weiter Ungewissheit. Nachdem der Bayern-Neuzugang im WM-Achtelfinale verletzt ausgewechselt werden musste, gibt es widersprüchliche Signale hinsichtlich eines möglichen Einsatzes im Viertelfinale gegen Frankreich.

Die Verletzung von Ismael Saibari beschäftigt nicht nur die marokkanische Nationalmannschaft, sondern auch den FC Bayern. Erst vor wenigen Tagen unterschrieb der 25-Jährige beim deutschen Rekordmeister einen Vertrag bis 2031. Rund 50 Millionen Euro fixe Ablöse fließen an die PSV Eindhoven, durch Bonuszahlungen kann die Summe auf bis zu 55 Millionen Euro steigen.


Umso genauer verfolgen die Verantwortlichen in München die Entwicklung ihres Neuzugangs bei der Weltmeisterschaft.

Beim 3:0-Erfolg gegen Kanada musste Saibari bereits nach 22 Minuten angeschlagen ausgewechselt werden. Eine offizielle Diagnose veröffentlichte der marokkanische Verband bis heute nicht.

Neue Zweifel vor dem Frankreich-Spiel

Zuletzt hatte die marokkanische Zeitung Al Mountakhab noch berichtet, Saibari habe lediglich eine leichte Muskelzerrung erlitten. Demnach absolvierte der Offensivspieler ein spezielles Reha-Programm, im Team habe sogar Optimismus geherrscht, dass ein Einsatz im Viertelfinale gegen Frankreich möglich sei.

Die neuesten Entwicklungen zeichnen allerdings ein anderes Bild.

Wie aus Marokko berichtet wird, fehlte Saibari sowohl am Montag als auch am Dienstag im Mannschaftstraining. Die Nationalmannschaft bereitet sich derzeit auf das Viertelfinale gegen Frankreich am Donnerstag (22 Uhr) vor. Zudem soll sich der Bayern-Neuzugang bereits vor zwei Tagen einer MRT-Untersuchung unterzogen haben. Das Ergebnis wurde vom marokkanischen Verband bislang jedoch nicht veröffentlicht. Damit erscheint ein Einsatz gegen Frankreich derzeit höchst fraglich.

Ismael Saibari

Nationaltrainer Mohamed Ouahbi hatte bereits nach dem Achtelfinale betont, dass bei angeschlagenen Spielern kein Risiko eingegangen werde: „Wir wollen kein Risiko eingehen. Es ist wichtig, Spieler einzusetzen, die bei 100 Prozent sind, gerade in diesen Spielen, in denen es um alles geht.“

Für den FC Bayern bleibt die Situation damit weiter undurchsichtig. Solange keine offizielle Diagnose vorliegt, lässt sich das tatsächliche Ausmaß der Verletzung kaum einschätzen. Klar ist lediglich: Die Chancen auf einen Einsatz gegen Frankreich sind zuletzt deutlich gesunken.

Füge uns als bevorzugte Quelle bei Google hinzuFolgen
Teile diesen Artikel