Der FC Bayern hat mit dem 3:0-Erfolg gegen den VfB Stuttgart seine Pokal-Flaute beendet und sich das Double gesichert. Im Mittelpunkt stand einmal mehr Harry Kane, der mit einem Dreierpack zum überragenden Mann des Abends avancierte – und damit weltweit für Schlagzeilen sorgte.
Vor allem in England, Spanien und Italien überschlugen sich die Medien mit Lob für den Bayern-Stürmer.
Die englische Daily Mail schrieb: „Harry Kane krönte seine bemerkenswerte Vereinssaison auf perfekte Weise, als sein Hattrick dem FC Bayern München den DFB-Pokalsieg sicherte.“
Besonders hervorgehoben wurde dabei auch die beeindruckende Entwicklung des Engländers in München. „Kane, der so lange wegen seiner spärlichen Trophäensammlung verspottet wurde, hat nun auch den DFB-Pokal zu seinen beiden Bundesliga-Meisterschaftsmedaillen hinzugefügt“, so das Blatt weiter.
Auch die BBC zeigte sich beeindruckt von Kanes Zahlen. „Kanes Pokalsiegtore krönen eine bemerkenswerte Saison bei Bayern, in der er unglaubliche 61 Tore in 51 Spielen erzielt“, schrieb der britische Sender.
Die Sun konzentrierte sich dagegen auf die Atmosphäre im Olympiastadion: „Der Schiedsrichter musste das Spiel des FC Bayern München unterbrechen, als Harry Kanes Tor eine Rauchwolke auslöste, die das Olympiastadion füllte.“
Spanien schwärmt vom „Wirbelwind“ Kane
Besonders euphorisch reagierten die spanischen Medien auf den Bayern-Star.
Die Marca titelte: „Harry Kane fegt wie ein Wirbelwind durch Berlin und holt den Pokal für Bayern zurück.“
Auch Mundo Deportivo stellte den Engländer in den Mittelpunkt: „Harry Kane führt Bayern mit einem Hattrick zum Double.“
Die Zeitung AS hob zusätzlich den prominenten Besucher José Mourinho hervor, machte aber ebenfalls klar, wer die Partie dominierte: „Das Spiel wurde von einem Mann dominiert: Harry Kane.“
Auch in Italien war Kane das beherrschende Thema nach dem Finale.
Die Gazzetta dello Sport brachte es kurz und knapp auf den Punkt: „Kane ist überragend.“
Mit dem Double-Gewinn und seinen inzwischen vier Titeln im Bayern-Trikot dürfte Kane endgültig alle Diskussionen über seine vermeintliche „Titellosigkeit“ beendet haben.
Nach Meisterschaft, Supercup und nun auch dem DFB-Pokal hat sich der Engländer endgültig zum Gesicht der neuen Bayern-Generation entwickelt.
Und die Zahlen sprechen ohnehin längst für sich: 61 Tore in 51 Spielen gehören zu den beeindruckendsten Einzelstatistiken, die ein Bayern-Spieler jemals in einer Saison aufgelegt hat.

