Arijon Ibrahimovic hat sich mit starken Leistungen beim 1. FC Heidenheim in den Fokus zahlreicher Premier-League-Klubs gespielt. Der FC Bayern verfolgt die Entwicklung seines Offensivtalents jedoch weiterhin mit großer Aufmerksamkeit – und plant langfristig mit dem 20-Jährigen.
Wie das Portal TEAMtalk berichtet, beobachten gleich mehrere englische Vereine den jungen Bayern-Spieler intensiv.
Demnach haben Aston Villa, Brighton, Brentford, Fulham und Crystal Palace umfangreiche Scouting-Berichte über Ibrahimovic angefertigt.
Besonders bemerkenswert: Ibrahimovic konnte seinen Marktwert trotz des Abstiegs des 1. FC Heidenheim steigern. Aktuell wird dieser auf sechs Millionen Euro taxiert.
Der variable Offensivspieler überzeugte während seiner Leihe vor allem durch seine Flexibilität. Insgesamt kam der deutsche U-Nationalspieler auf zwei Tore und vier Vorlagen und wurde dabei auf mehreren offensiven Positionen eingesetzt.
Vor allem seine technische Qualität, seine Dynamik im Eins-gegen-eins sowie seine Spielintelligenz sollen bei englischen Scouts Eindruck hinterlassen haben.
Bayern will Ibrahimovic nicht verkaufen
Trotz des großen Interesses aus England denken die Bayern aktuell jedoch nicht über einen Verkauf nach. Intern gilt Ibrahimovic weiterhin als Spieler mit großem Potenzial und als mögiger Zukunftsspieler für die erste Mannschaft.
Die Verantwortlichen an der Säbener Straße sollen mit seiner Entwicklung in Heidenheim sehr zufrieden gewesen sein.
Vor allem die regelmäßige Spielpraxis in der Bundesliga habe Ibrahimovic sowohl körperlich als auch taktisch einen wichtigen Entwicklungsschritt ermöglicht.
Neue Leihe möglich

Klar ist allerdings auch: Der Konkurrenzkampf in der Bayern-Offensive bleibt extrem groß. Mit Michael Olise, Jamal Musiala, Lennart Karl, Luis Díaz und weiteren Offensivspielern wäre es für Ibrahimovic schwierig, auf regelmäßige Einsatzzeiten zu kommen.
Deshalb schließen die Münchner eine weitere Leihe im Sommer nicht kategorisch aus.
Gerade ein Wechsel zu einem Klub, bei dem der 20-Jährige konstant Spielpraxis auf hohem Niveau sammeln könnte, gilt offenbar als realistisches Szenario.
Ob daraus erneut ein Bundesliga-Leihgeschäft oder vielleicht sogar ein Schritt ins Ausland wird, bleibt offen.

