Achtung Bayern! Liverpool steigt in den Eichhorn-Poker ein

Felix Flechsig
Foto: IMAGO

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Supertalent Kennet Eichhorn von Hertha BSC steht beim FC Bayern hoch im Kurs. Doch mit dem FC Liverpool bekommen die Münchner jetzt namhafte Konkurrenz. 

Der Poker um Kennet Eichhorn nimmt weiter Fahrt auf. Das Mittelfeldtalent von Hertha BSC steht schon seit geraumer Zeit beim FC Bayern auf dem Zettel, nun bekommen die Münchner jedoch hochkarätige Konkurrenz aus England.


Neben dem deutschen Rekordmeister und Borussia Dortmund beschäftigt sich jetzt auch der FC Liverpool intensiv mit dem 16-Jährigen. Damit droht den Bayern im Werben um eines der spannendsten Talente im deutschen Fußball ein echter Transferkampf.

Wie Sky-Reporter Florian Plettenberg berichtet, haben sich die Reds konkret in das Rennen um Eichhorn eingeschaltet. Demnach laufen bereits Gespräche zwischen Liverpool und dem Hertha-Juwel. Auch englische Quellen sollen diese Informationen bestätigen.

Für den FC Bayern ist die Liverpool-Anfrage ein klares Warnsignal. Sportlich wie finanziell gehört der englische Top-Klub zu den attraktivsten Adressen in Europa. Dennoch dürfte der Einstieg der Reds den Transferpoker zumindest mit Blick auf die Ablöse nicht völlig verändern.

Eichhorn besitzt Ausstiegsklausel

Der Grund: Eichhorn verfügt über eine Ausstiegsklausel, die sich im Bereich von zehn bis zwölf Millionen Euro bewegen soll. Damit wäre die finanzielle Hürde für interessierte Klubs klar definiert.

Entscheidend dürfte daher weniger die Ablöse sein, sondern vielmehr das Gesamtpaket. Für Eichhorn und sein Umfeld wird vor allem die Frage im Mittelpunkt stehen, welcher Klub ihm die beste sportliche Perspektive bieten kann.

Der FC Bayern beobachtet den Youngster bereits seit längerer Zeit sehr genau. Dass die Münchner grundsätzlich Interesse haben, ist längst kein Geheimnis mehr. Auch Sportvorstand Max Eberl äußerte sich zuletzt bemerkenswert offen zu Eichhorn.

“Ich finde, wenn du Kenny Eichhorn siehst – und der FC Bayern würde sich damit nicht beschäftigen –, dann würden wir unseren Job nicht machen”, stellte Eberl klar und bestätigte damit, dass der Rekordmeister den 16-Jährigen längst auf dem Radar hat.

Eberl: “Müssen gucken, ob das reinpasst”

Gleichzeitig machte der Bayern-Boss deutlich, dass ein Transfer noch längst keine beschlossene Sache ist. “Jetzt muss man gucken, ob das reinpasst und was die Vorstellung von ihm und seinem Management ist. Ob das dann passiert, ist was ganz anderes”, erklärte der 52-Jährige.

Damit bleibt offen, wie konkret der FC Bayern am Ende tatsächlich wird. Klar ist aber: Eichhorn passt grundsätzlich in das Anforderungsprofil der Münchner, die in den vergangenen Jahren immer wieder versucht haben, Top-Talente frühzeitig an den Verein zu binden.

Für den Youngster selbst dürfte die sportliche Entwicklung im Vordergrund stehen. In seinem Alter sind regelmäßige Spielminuten und ein klarer Entwicklungsplan entscheidend. Ein Wechsel zu einem internationalen Topklub kann attraktiv sein, birgt aber auch das Risiko, sportlich zunächst nur eine Nebenrolle einzunehmen.

Beim FC Bayern könnte Eichhorn perspektivisch von Vincent Kompany profitieren. Der Belgier hat bereits gezeigt, dass er jungen Spielern durchaus Einsatzzeiten geben kann, wenn sie im Training überzeugen und in das System passen. Das könnte im Werben um Eichhorn ein wichtiges Argument für die Münchner sein.

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