Bis zu 140 Millionen Euro? Bayern braucht Einnahmen für Transfer-Offensive

Vjekoslav Keskic
Foto: IMAGO

Füge uns als bevorzugte Quelle bei Google hinzuFolgen

Beim FC Bayern könnte sich im Sommer auf der Abgangsseite deutlich mehr tun als bei den Neuzugängen. Während die Münchner den Kader nur punktuell verstärken möchten, stehen zahlreiche Spieler auf der Verkaufsliste – und könnten dem Rekordmeister hohe Einnahmen bescheren.

Insgesamt könnten laut aktueller Planung bis zu 140 Millionen Euro durch Verkäufe generiert werden.


Vor allem Sportvorstand Max Eberl dürfte auf diese Einnahmen angewiesen sein, um kostspielige Transferziele wie Anthony Gordon oder weitere Verstärkungen finanzieren zu können.

Kim und Ito als große Verkaufskandidaten

Besonders im Fokus stehen derzeit Min-jae Kim und Hiroki Ito.

Kim war 2023 noch für rund 50 Millionen Euro vom SSC Neapel verpflichtet worden, konnte die hohen Erwartungen in München aber nie dauerhaft erfüllen.

Trotzdem hofft der FC Bayern noch auf eine Ablöse zwischen 25 und 30 Millionen Euro. Interesse soll es unter anderem aus der Türkei und aus England geben.

Auch Hiroki Ito gilt intern als Kandidat für einen Abschied. Der Japaner war erst 2024 vom VfB Stuttgart verpflichtet worden, wurde jedoch immer wieder von Verletzungen zurückgeworfen. Die Bayern sollen bereit sein, Ito für rund 20 Millionen Euro ziehen zu lassen.

Auch João Palhinha könnte den Rekordmeister nach nur einem Jahr wieder verlassen. Der Portugiese fand in München nie wirklich in seine Rolle und überzeugte zuletzt während seiner Leihe zu Tottenham deutlich mehr.

Die Spurs verfügen offenbar über eine Kaufoption in Höhe von rund 30 Millionen Euro. Damit würde Bayern zumindest einen Teil der ursprünglich investierten 50 Millionen Euro zurückholen.

Schwierige Fälle bei Nübel und Peretz

Alexander Nübel
Foto: IMAGO

Komplizierter gestaltet sich die Situation bei Alexander Nübel. Der Torwart verdient in München offenbar bis zu zwölf Millionen Euro jährlich – ein Gehalt, das kaum ein Interessent stemmen kann.

Selbst der VfB Stuttgart soll sich eine feste Verpflichtung aktuell nicht leisten können. Trotzdem hoffen die Bayern weiterhin auf rund 15 Millionen Euro Ablöse.

Bei Daniel Peretz hängt vieles von Southampton ab. Eigentlich sollte nach dem Premier-League-Aufstieg automatisch eine Kaufpflicht greifen. Durch den Playoff-Ausschluss der Saints wegen des Spionage-Skandals ist die Situation nun allerdings offen.

Dennoch gilt es weiterhin als möglich, dass Southampton die vereinbarte Kaufoption über acht Millionen Euro aktiviert.

Zaragoza und Boey sollen Geld bringen

Auch Bryan Zaragoza und Sacha Boey stehen klar auf der Verkaufsliste.

Zaragoza konnte sich beim FC Bayern nie durchsetzen und wurde mehrfach verliehen. Die Münchner hoffen dennoch auf eine Ablöse im Bereich von rund 13 Millionen Euro.

Boey wiederum soll nach seiner Leihe dauerhaft zu Galatasaray wechseln. Die Kaufoption liegt bei etwa 15 Millionen Euro.

Darüber hinaus könnten auch mehrere Rückkehrer aus Leihen verkauft werden. Genannt werden unter anderem Maurice Krattenmacher, Noel Aseko und Arijon Ibrahimovic.

Vor allem Ibrahimovic und Aseko sollen sich allerdings zunächst noch einmal in der Vorbereitung beweisen dürfen.

Klar ist dennoch: Der FC Bayern braucht Einnahmen, wenn man im Sommer größere Transfers realisieren möchte.

Gerade bei hochpreisigen Kandidaten wie Gordon oder möglichen Verstärkungen in der Defensive dürfte Max Eberl auf erfolgreiche Verkäufe angewiesen sein.

Füge uns als bevorzugte Quelle bei Google hinzuFolgen
Teile diesen Artikel