Gordon-Poker: Gute und schlechte Nachricht für Bayern

Vjekoslav Keskic
Foto: Getty Images

Füge uns als bevorzugte Quelle bei Google hinzuFolgen

Der FC Bayern arbeitet weiterhin intensiv an einer Verpflichtung von Anthony Gordon. Der englische Nationalspieler gilt übereinstimmenden Medienberichten zufolge als absoluter Wunschspieler der Münchner für die Offensive. Nun hat Transfer-Insider Fabrizio Romano ein spannendes Update geliefert – mit einer guten und einer schlechten Nachricht für den Rekordmeister.

Demnach steht offenbar fest, dass Gordon Newcastle United im Sommer verlassen möchte. „Er wird Newcastle verlassen. Diesbezüglich bin ich zu 100 Prozent sicher“, erklärte Romano in seinem Podcast Here We Go.


Für den FC Bayern ist das zunächst ein positives Signal. Denn laut dem italienischen Transferexperten wissen die Verantwortlichen der Magpies bereits, dass der 25-Jährige ein neues Kapitel in seiner Karriere anstrebt.

Barcelona mischt im Gordon-Poker mit

Allerdings gibt es aus Münchner Sicht auch eine problematische Entwicklung. Wie Romano weiter verriet, beschäftigt sich auch der FC Barcelona intensiv mit Gordon. „Barcelona schätzt ihn sehr. Ich kann verraten, dass die Barça-Funktionäre Gordon sehr mögen“, erklärte der Journalist.

Damit droht dem FC Bayern im Werben um den englischen Offensivspieler prominente Konkurrenz aus Spanien.

Die größte Hürde bleibt allerdings ohnehin die Ablösesumme. Medienberichten zufolge verlangt Newcastle United rund 86 Millionen Euro für Gordon. Gerade für Barcelona dürfte diese Summe nur schwer zu stemmen sein.

Der FC Bayern ist finanziell zwar deutlich besser aufgestellt als die Katalanen, dennoch gilt auch an der Säbener Straße Zurückhaltung bei solch hohen Summen.

Interessant ist: Aktuellen Meldungen zufolge erwägen die Münchner ein Tauschgeschäft mit Newcastle, welches Alexander Nübel beinhaltet. Damit könnte man die Gordon-Ablöse drücken.

Eberl bestätigt Gespräche

Anthony Gordon
Foto: IMAGO

Interessant ist: Sportvorstand Max Eberl hatte zuletzt selbst angedeutet, dass es bereits konkrete Gespräche rund um Gordon gegeben hat. „Wir haben ein sehr gutes Gespräch geführt und hoffen, dass wir weiterkommen“, erklärte Eberl zuletzt bei einer Veranstaltung.

Damit machte der Bayern-Boss deutlich, dass Gordon intern tatsächlich eine zentrale Rolle in den Transferplanungen spielt.

Parallel dazu scheint Newcastle bereits mögliche Szenarien ohne Gordon vorzubereiten. Laut Medienberichten beschäftigen sich die Engländer intensiv mit Matias Fernandez-Pardo vom OSC Lille.

Der Franzose gilt offenbar als potenzieller Nachfolger für Gordon.

Die Ausgangslage bleibt dennoch kompliziert. Newcastle steht finanziell nicht unter Druck und müsste Gordon keineswegs zwingend verkaufen. Trotz der enttäuschenden Saison mit Platz zwölf in der Premier League verfügen die Magpies weiterhin über enorme finanzielle Möglichkeiten.

Füge uns als bevorzugte Quelle bei Google hinzuFolgen
Teile diesen Artikel