Julian Nagelsmann ist derzeit in aller Munde. Nicht nur wegen der Nominierung des DFB-Kaders für die WM 2026. Vor allem Uli Hoeneß, der Ehrenpräsident des FC Bayern, hat sich zuletzt rund um Nagelsmann recht kritisch geäußert. Jetzt folgte eine Aussprache!
Zuletzt kritisierte Hoeneß unter anderem die Kommunikation der Entscheidung in der Torwartfrage. “Das war nicht in Ordnung, nicht fair”, sagte der 74 Jahre alte Ehrenpräsident gegenüber dem Spiegel.
Zudem redete Hoeneß dem Bundestrainer in die Aufstellung rein. “Ich würde Joshua Kimmich, der eine überragende Saison im Mittelfeld des FC Bayern gespielt hat, auf keinen Fall da verbrennen, weil er als rechter Verteidiger dem Spiel nicht so viele Impulse geben und nicht so Führungsspieler sein kann, wie er das beim FC Bayern ist – und die Nationalmannschaft braucht Führungsspieler”, sagte Hoeneß.
Aussprache zwischen Hoeneß und Nagelsmann
Dass diese Kritik primär über die Medien kommuniziert wurde und nicht persönlich, sorgte für Aufsehen. Die Aussagen gegenüber dem Spiegel waren auch schon die zweite Kritik in den letzten Wochen, die der Bayern-Patron in Richtung Nagelsmann äußerte.

Nach kicker-Informationen haben sich Nagelsmann und Hoeneß nun aber im Beisein von Karl-Heinz Rummenigge ausgesprochen. Und zwar am Rande des Pokalendspiels am Samstag, das der FC Bayern gegen den VfB Stuttgart mit 3:0 gewinnen konnte. Das Thema scheint nun erledigt zu sein.
Nagelsmann selbst hatte sich zuletzt ohnehin wenig beeindruckt von der Kritik gezeigt. “Ich schätze Uli extrem – und ich weiß, dass er auch meine Handynummer hat. Und ich freue mich immer, wenn er ganz zwingend ein Thema hat, Verbesserungspotenzial bei uns im Team sieht und es mir mitteilt”, sagte er kürzlich bei einem Auftritt im Aktuellen Sportstudio.
Da nun auch die letzten Differenzen geklärt sind kann sich der Bundestrainer auf die Vorbereitung zur WM konzentrieren.

