Eichhorn-Transferpoker: Warum Bayern jetzt gute Karten hat

Foto: IMAGO

Füge uns als bevorzugte Quelle bei Google hinzuFolgen

Der FC Bayern kämpft weiter intensiv um Top-Talent Kennet Eichhorn. Trotz namhafter Konkurrenz aus ganz Europa scheinen die Münchner im Werben um den 16-Jährigen aktuell durchaus gute Chancen zu besitzen.

Dass Eichhorn längst international begehrt ist, überrascht kaum noch. Neben dem FC Bayern beschäftigen sich auch Real Madrid, der FC Barcelona, Paris Saint-Germain sowie mehrere englische Topklubs intensiv mit dem Mittelfeldjuwel von Hertha BSC.


Vor allem Manchester City und der FC Liverpool sollen die Entwicklung des deutschen Nachwuchsspielers genau verfolgen. Auch Borussia Dortmund und Bayer Leverkusen mischen weiterhin im Poker mit.

Bayern setzt auf klare Perspektive

Die Ausgangslage ist dabei für viele Vereine attraktiv. Im Vertrag des 16-Jährigen soll eine Ausstiegsklausel zwischen zehn und 15 Millionen Euro verankert sein – eine Summe, die für Europas Spitzenklubs problemlos finanzierbar wäre.

Der FC Bayern versucht laut übereinstimmenden Berichten aktuell alles, um Eichhorn von einem Wechsel nach München zu überzeugen. Dabei spielt vor allem die sportliche Perspektive eine zentrale Rolle.

Gerade im zentralen Mittelfeld könnte sich mittelfristig Platz ergeben. Nach dem feststehenden Abschied von Leon Goretzka wird sich die Struktur im Bayern-Mittelfeld ohnehin verändern.

Doch genau darin liegt offenbar nicht einmal der größte Vorteil des Rekordmeisters.

England-Regel spielt Bayern in die Karten

Viel entscheidender könnte eine FIFA-Regelung sein, die englische Vereine derzeit ausbremst. Spieler dürfen erst ab dem 18. Lebensjahr endgültig nach England wechseln und dort registriert werden.

Heißt konkret: Sollte sich Eichhorn für Manchester City oder Liverpool entscheiden, müsste er zunächst verliehen werden.

Genau diese Unsicherheit könnte im Poker nun ein entscheidender Faktor werden. Denn für junge Spieler ist die Planbarkeit ihrer Entwicklung enorm wichtig.

Kennet Eichhorn
Foto: IMAGO

Vor allem Liverpool befindet sich nach einer enttäuschenden Saison weiterhin in einer Phase der Neuorientierung. Selbst bei einem Verbleib von Arne Slot ist aktuell offen, wie stabil und klar der sportliche Weg der Reds tatsächlich ist.

Ähnliches gilt für Manchester City nach dem angekündigten Abschied von Pep Guardiola. Auch dort steht ein größerer Umbruch bevor.

Bundesliga bietet mehr Sicherheit

Für Eichhorn könnte deshalb der Verbleib in Deutschland deutlich attraktiver wirken. Beim FC Bayern, aber auch bei Dortmund oder Leverkusen, wäre der Weg klarer planbar – ohne komplizierte Leihkonstruktionen oder eine ungewisse sportliche Zukunft.

Gerade für einen 16-Jährigen dürfte genau dieser Faktor enorm wichtig sein.

Der FC Bayern hofft deshalb weiterhin, seine starke Position im deutschen Nachwuchsfußball nutzen zu können, um eines der größten Talente des Landes langfristig an die Säbener Straße zu holen.

Füge uns als bevorzugte Quelle bei Google hinzuFolgen
Teile diesen Artikel