Der FC Bayern hat Außenverteidiger Sacha Boey im Winter zu Galatasaray verliehen. Der türkische Topklub verfügt auch über eine Kaufoption. Nun gibt es neue Entwicklungen rund um die Zukunft des Spielers.
Die Leihe zu Galatasaray war für Boey eine Rückkehr an alte Wirkungsstätte. Beim Rekordmeister hoffte man, dass es gelingt, dass er dort wieder zu alter Stärke zurückfindet und dass ihn der türkische Topklub dann wieder fest verpflichtet.
In München hatte Boey immer wieder mit Blessuren zu kämpfen, fand nie so richtig zu seinem Rhythmus. Deswegen gilt er auch als ein Missverständnis.
Boey: Rückschlag für den FC Bayern
Doch zuletzt häuften sich die Meldungen, dass Galatasaray eher kein Interesse daran hat, Boey fest zu kaufen. Eher wäre eine weitere Leihe denkbar, aber selbst das war noch nicht sicher. Hier wollte man die Analyse der Saison 2025/26 abwarten.

Nun gibt es keine guten Nachrichten für den FC Bayern und die Hoffnungen darauf, dass Boey fest zu Galatasaray wechselt. Laut Sabah Spor haben die Türken nun Zeki Celik (29) von der AS Roma im Visier, der im Sommer ablösefrei auf dem Markt ist.
Für Galatasaray wäre ein Celik-Deal doppelt günstig. Es bietet sich nun nicht nur eine deutlich günstigere Alternative zu Boey, dessen Kaufoption bei rund 15 Millionen Euro liegen soll. Gleichzeitig würde der 59-fache Nationalspieler dabei helfen, die Registrierungsregeln für einheimische Spieler in der türkischen Liga einfacher einzuhalten.
Noch ist ein Celik-Wechsel zum türkischen Meister aber nicht fix. Solange das nicht der Fall ist kann der Rekordmeister noch hoffen. Ansonsten bleibt dem FC Bayern nur übrig, den Markt nach weiteren Interessenten zu sondieren, die den Spieler im Idealfall im Sommer fest verpflichten. Denn in München würde man das Kapitel Boey gerne recht zeitnah beenden.

