Bayern und Kanada schließen Davies-Frieden vor der WM

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Beim FC Bayern München sorgt die anstehende Weltmeisterschaft weiterhin für reichlich Gesprächsstoff. Zahlreiche Profis des Rekordmeisters reisen in den kommenden Tagen nach Nordamerika. Im Fall von Alphonso Davies haben die Bayern nun allerdings eine besondere Maßnahme ergriffen.

Nach den heftigen Spannungen rund um die schwere Verletzung des Kanadiers im vergangenen Jahr scheint zwischen dem FC Bayern und dem kanadischen Verband inzwischen wieder deutlich mehr Ruhe eingekehrt zu sein.


Wie die tz berichtet, haben sich beide Seiten auf einen gemeinsamen Plan für die Rückkehr von Davies verständigt. Der Linksverteidiger wird zwar mit zur Weltmeisterschaft reisen, soll dort aber behutsam aufgebaut werden.

Das ist durchaus bemerkenswert. Schließlich hatte es nach Davies’ Kreuzbandverletzung im vergangenen Jahr massive Verstimmungen gegeben. Damals war die Verletzung beim Verband zunächst offenbar nicht korrekt diagnostiziert worden. Zwischenzeitlich standen sogar juristische Schritte des FC Bayern im Raum.

Bayern und Kanada arbeiten eng zusammen

Alphonso Davies
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Jetzt ziehen beide Seiten offenbar wieder am gleichen Strang. Kanadas Nationaltrainer Jesse Marsch hatte zuletzt bereits erklärt: „Ich glaube nicht, dass er am 12. Juni ganz fit sein wird, aber wir werden sehen.“

Klar ist: Weder der FC Bayern noch der kanadische Verband wollen bei Davies unnötige Risiken eingehen. Ein zu früher Einsatz könnte nicht nur sportlich gefährlich werden, sondern auch die Beziehung zwischen Klub und Verband erneut belasten.

Die beiden WM-Testspiele gegen Usbekistan und Irland wird Davies daher definitiv verpassen. Auch beim WM-Auftakt gegen Bosnien-Herzegowina dürfte ein Einsatz noch fraglich sein.

Für die späteren Gruppenspiele gegen Katar und die Schweiz besteht dagegen Hoffnung, dass der Bayern-Star wieder eingreifen kann – sofern die Reha weiterhin planmäßig verläuft.

FCB-Ärzte bleiben dauerhaft eingebunden

Vor seiner Abreise nach Nordamerika steht Davies weiterhin unter enger Kontrolle der Bayern-Mediziner. Auch während des Turniers sollen die Verantwortlichen an der Säbener Straße regelmäßig über seinen Zustand informiert werden.

Der FC Bayern möchte bei seinem Linksverteidiger offenbar nichts dem Zufall überlassen. Nach den Problemen der vergangenen Monate steht für alle Beteiligten diesmal ein kontrollierter und möglichst reibungsloser Aufbau im Vordergrund.

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