Beim FC Bayern stehen im Sommer nicht nur die großen Transferfragen der Profis im Mittelpunkt. Auch bei mehreren verliehenen Talenten könnte es zu dauerhaften Veränderungen kommen. Besonders Lovro Zvonarek steht aktuell vor einer richtungsweisenden Entscheidung.
Der 21-jährige Kroate war in der vergangenen Saison an die Grasshoppers Zürich verliehen und konnte dort wichtige Erfahrungen im Profifußball sammeln. Vor allem spielerisch hinterließ der offensive Mittelfeldspieler einen starken Eindruck.
Insgesamt absolvierte Zvonarek 31 Pflichtspiele für die Schweizer, sammelte dabei sechs Scorerpunkte und entwickelte sich trotz zwischenzeitlicher Verletzung zu einem wichtigen Faktor im Spiel der Grasshoppers. Auffällig war dabei vor allem seine flexible Rolle im Mittelfeld, da er häufig tiefer agierte als noch in früheren Jahren.
Rijeka zeigt konkretes Interesse

Wie das kroatische Portal Germanijak berichtet, beschäftigt sich HNK Rijeka nun konkret mit einer Verpflichtung des Bayern-Talents. Demnach soll der kroatische Erstligist großes Interesse an einem Sommer-Transfer haben.
Zvonarek war 2022 für rund 1,8 Millionen Euro von Slaven Belupo nach München gewechselt und galt damals als eines der spannendsten Offensivtalente Kroatiens. Beim FC Bayern kam er allerdings überwiegend in der zweiten Mannschaft zum Einsatz.
Für die Profis absolvierte der technisch starke Mittelfeldspieler bislang lediglich fünf Einsätze. Trotz seines großen Potenzials scheint der Sprung in den Bayern-Kader langfristig jedoch schwierig zu werden.
Dauerhafter Abschied wird wahrscheinlicher
Deshalb deutet aktuell vieles darauf hin, dass ein dauerhafter Wechsel für beide Seiten die sinnvollste Lösung sein könnte. Der FC Bayern würde bei einem Verkauf immerhin noch eine Ablöse generieren können.
Wie hoch diese letztlich ausfallen könnte, hängt allerdings auch davon ab, ob neben Rijeka weitere Interessenten in den Poker einsteigen.
Klar ist: Die Chancen auf eine echte Perspektive beim Rekordmeister scheinen für Zvonarek aktuell eher gering zu sein. Ein Neustart in seiner Heimat könnte deshalb der nächste logische Schritt in seiner Entwicklung werden.

