Jamal Musiala will bei der Weltmeisterschaft 2026 endlich wieder voll angreifen. Nach monatelanger Reha und viel harter Arbeit fühlt sich der Offensivstar des FC Bayern körperlich wieder deutlich besser – auch wenn ihm nach eigener Einschätzung noch ein paar Prozent zur absoluten Topform fehlen.
In den vergangenen Wochen war bei Musiala deutlich erkennbar, dass ihm nach seiner schweren Verletzung noch das letzte Selbstverständnis im Spiel fehlt. Zwar sucht der 23-Jährige wieder konsequent die Eins-gegen-eins-Duelle, doch die letzte Explosivität und Unbekümmertheit aus seinen besten Phasen scheint aktuell noch nicht komplett zurück zu sein.
Trotzdem blickt Musiala insgesamt positiv auf seine Entwicklung.
„Ich weiß, es sind noch Schritte nach vorne, die ich machen kann, was noch fehlt von letzter Saison“, erklärte der Bayern-Profi im DFB-Trainingslager. Gleichzeitig betonte er aber auch, dass er angesichts seiner schweren Verletzung bei der Klub-WM 2025 bereits „sehr, sehr zufrieden“ mit seinem aktuellen Zustand sei.
Nagelsmann stärkt Musiala demonstrativ den Rücken
Bundestrainer Julian Nagelsmann setzt weiterhin voll auf den Bayern-Star und versucht, ihm zusätzlich Selbstvertrauen zu geben.
Beim ersten öffentlichen Training der deutschen Nationalmannschaft in Herzogenaurach coachte Nagelsmann Musiala auffällig intensiv. Immer wieder lobte der Bundestrainer seinen Offensivspieler lautstark.
„Gut gemacht, Jamal“, rief Nagelsmann mehrfach über den Trainingsplatz.

Kurz darauf gelang Musiala im Training auch sein erster Treffer während der WM-Vorbereitung – ein kleines, aber symbolträchtiges Erfolgserlebnis.
Innerhalb des DFB-Teams ruhen große Hoffnungen auf Musiala. Gemeinsam mit Florian Wirtz soll der Bayern-Profi das kreative Zentrum der deutschen Offensive bilden.
Vor allem seine Fähigkeit, auf engstem Raum Lösungen zu finden und Spiele mit einzelnen Aktionen zu entscheiden, macht ihn für Nagelsmann so wertvoll.
Noch genug Zeit bis zum WM-Start
Vor dem WM-Auftakt gegen Curaçao stehen für die deutsche Nationalmannschaft zunächst noch die Testspiele gegen Finnland und die USA an.
Für Musiala bedeutet das zusätzliche Zeit, um weiter an seiner Form zu arbeiten und sich Schritt für Schritt wieder an sein absolutes Topniveau heranzutasten.
Auch beim FC Bayern dürfte man die Entwicklung genau beobachten. Schließlich wäre ein starker Musiala bei der WM nicht nur für die Nationalmannschaft enorm wichtig, sondern auch ein perfektes Signal für die neue Saison an der Säbener Straße.

