João Palhinha steht nach seiner Leihe zu den Tottenham Hotspurs vor einer Rückkehr nach München. Unter Trainer Vincent Kompany hat er allerdings kaum Chancen auf Einsatzzeit. Nun wird eine Rückkehr nach Portugal offenbar konkreter.
Sporting Lissabon soll seine Bemühungen um João Palhinha verstärken und direkt mit dem FC Bayern über eine Rückkehr des Mittelfeldspielers sprechen. Nach Informationen von Transferinsider Ekrem Konur bevorzugt Palhinha trotz einer 30-Millionen-Euro-Klausel bei Tottenham Hotspur einen Wechsel nach Lissabon statt nach London. Als Grund werden persönliche Motive genannt. Zudem soll der Mittelfeldspieler bereit sein, sein aktuelles Bayern-Jahresgehalt von 9 Millionen Euro für eine Rückkehr zu Sporting zu senken.
Diese Entwicklung passt zu der jüngsten Berichten rund um den Portugiesen. Bereits A Bola berichtete, dass Palhinha Sporting Lissabon als nächstes Ziel sehen soll, die Verständigung mit dem Spieler wird demnach als weit fortgeschritten beschrieben. Allerdings müssen Sporting und Bayern weiterhin eine Lösung bei der Ablöse finden.
Tottenham bleibt eine mögliche Option

Tottenham bleibt allerdings wegen der 30-Millionen-Euro-Kaufoption relevant. Ob Tottenham diese Möglichkeit nutzt, versucht den Preis weiter zu drücken oder von einem festen Transfer Abstand nimmt, ist aktuell unklar. Während seiner Zeit bei Tottenham spielte Palhinha in der Rückrunde eine wichtige Rolle im Abstiegskampf und erzielte beim 1:0 gegen Everton am letzten Spieltag den entscheidenden Treffer.
Fabrizio Romano berichtete sogar von einer gegenteiligen Tendenz rund um Palhinha. Demnach bevorzuge der Portugiese weiterhin einen festen Transfer zu den Spurs, da er ein gutes Verhältnis zu Trainer Robert De Zerbi pflegt.
Für Bayern ist vor allem die finanzielle Seite entscheidend. Eine konkrete Ablöseforderung ist nicht bekannt, ebenso wenig die Struktur eines möglichen Deals mit Sporting. Ein Bayern-Abgang gilt laut Sky jedoch als sicher, weitere Gespräche sollen in den kommenden Tagen geführt werden.
Palhinha kam im Sommer 2024 für knapp unter 50 Millionen Euro an die Isar, konnte jedoch nie nachhaltig auf sich aufmerksam machen. In München möchte man nun den finanziellen Verlust möglichst gering halten.

