Nach dem verlorenen Transferpoker um Anthony Gordon scheint der FC Bayern bereits einen neuen Kandidaten für die Offensive ins Visier genommen zu haben. Aktuellen Informationen zufolge beschäftigen sich die Münchner intensiv mit Ismael Saibari von PSV Eindhoven.
Die Verantwortlichen des deutschen Rekordmeisters arbeiten mit Hochdruck an der Verstärkung ihrer Offensive. Nachdem Wunschspieler Anthony Gordon zum FC Barcelona gewechselt ist, richtet sich der Fokus offenbar auf einen neuen Namen: Ismael Saibari.
Wie Transfer-Experte Fabrizio Romano berichtet, hat der FC Bayern bereits erste Gespräche mit der Spielerseite aufgenommen. Demnach zeigt sich der marokkanische Nationalspieler äußerst offen für einen Wechsel an die Säbener Straße und soll sogar „heiß darauf“ sein, künftig das Trikot des Rekordmeisters zu tragen.
Saibari passt perfekt ins Bayern-Profil
Der 25-Jährige gehört seit Jahren zu den Leistungsträgern der PSV Eindhoven und überzeugte auch in der vergangenen Saison mit starken Zahlen. In 27 Ligaspielen erzielte Saibari 15 Tore und bereitete acht weitere Treffer vor. Damit hatte er großen Anteil am dritten Meistertitel der Niederländer in Serie.

Besonders interessant für die Bayern ist seine Flexibilität. Saibari fühlt sich zwar im offensiven Mittelfeld am wohlsten, kann jedoch auch auf beiden Flügeln sowie als Mittelstürmer eingesetzt werden.
Genau diese Vielseitigkeit suchen die Münchner derzeit. Intern gilt die Verpflichtung eines Offensivspielers als eine der obersten Prioritäten. Gesucht wird ein Profi, der sowohl auf den Außenbahnen als auch im Zentrum eingesetzt werden kann und Harry Kane bei Bedarf entlastet.
Ablöse noch offen
Noch ist allerdings unklar, welche Ablösesumme PSV Eindhoven für seinen Leistungsträger aufrufen wird. Laut Romano wartet die Spielerseite aktuell auf eine konkrete Preisvorstellung des niederländischen Meisters. Der Marktwert wird von Transfermarkt auf 40 Millionen Euro taxiert.
Vertraglich ist Saibari noch bis 2029 gebunden, weshalb Eindhoven grundsätzlich in einer starken Verhandlungsposition sitzt. Gleichzeitig könnte die aktuelle Situation auf dem Transfermarkt den Bayern entgegenkommen. Nach den gescheiterten Versuchen bei Anthony Gordon und anderen Top-Kandidaten dürften die Münchner verstärkt nach Spielern suchen, die sportlich überzeugen, aber finanziell deutlich günstiger zu realisieren sind.
Bayern prüft weitere Alternativen
Der Name Saibari reiht sich damit in eine Liste potenzieller Offensivverstärkungen ein, die derzeit an der Säbener Straße diskutiert werden. Nachdem Transfers von Anthony Gordon oder Yan Diomande zuletzt immer unrealistischer geworden sind, wächst der Druck auf die sportliche Führung um Max Eberl und Christoph Freund, eine passende Lösung zu präsentieren.
Saibari könnte dabei genau die Art von Transfer sein, die Bayern in der Vergangenheit häufig erfolgreich umgesetzt hat: ein entwicklungsfähiger Spieler mit internationaler Erfahrung, hoher Flexibilität und deutlich geringerem finanziellen Risiko als die ganz großen Namen auf dem Markt.

