Max Eberl muss die Verantwortlichen in diesem Sommer von sich überzeugen. Das war schon vor dem Start des Transfersommers, der allmählich beginnt, klar. Jetzt soll es offenbar ein Ultimatum für den Sportvorstand geben.
Denn: Max Eberl bleibt nach Informationen der SportBILD nicht mehr allzu viel Zeit, um Argumente für eine Weiterbeschäftigung beim FC Bayern zu sammeln.
Ende August soll eine Sitzung des Aufsichtsrates durchgeführt werden, bei der der Transfersommer des Rekordmeisters genauer unter die Lupe genommen wird. Dieser Sommer ist wichtig für Eberl, er muss den Kader verbessern, gleichzeitig aber auch Einnahmen durch Verkäufe generieren.
Eberl muss im Sommer abliefern
Eberls Vertrag beim FC Bayern läuft noch bis 2027, bis zur Sitzung Ende August kann er wie gewohnt und ruhig weiterarbeiten, heißt es. Dann wird eine Bilanz gezogen. Aktuell arbeitet der Sportvorstand am ersten Deal für die neue Saison, Ismael Saibari soll von der PSV Eindhoven kommen. Hier befindet man sich schon in Gesprächen mit dem Klub aus den Niederlanden.

Klar ist, dass auch noch weitere Verpflichtungen getätigt werden sollen. Ein Abwehrspieler steht auf der Liste, Bayern hat außerdem auch noch einen Backup für Harry Kane im Visier, sollte sich die Möglichkeit geben. Drei, vielleicht vier Deals im Sommer sind es, die getätigt werden sollen.
Sollte man im Aufsichtsrat am Ende nicht zufrieden mit der Eberl-Arbeit im Sommer sein, dann ist auch eine sofortige Trennung nach der Transferphase eine Option.
Zu den Hauptkritikpunkten an Eberl gehört derweil weiterhin, dass der Bayern-Sportvorstand manche Deal zu schnell vollziehen will, dabei finanziell über gewisse Rahmenbedingungen hinausgeht. Bei einem Treffen der sportlich Verantwortlichen in Kürze sollen jetzt die Transferkandidaten für den weiteren Sommer diskutiert werden.

