Ismael Saibari ist der neue Wunschspieler des FC Bayern für die Offensive. Der PSV-Spieler soll in diesem Sommer kommen, nach Möglichkeit schon zeitnah und noch vor der WM. Es gibt aber keine Garantie, dass ein Transfer auch zustande kommt.
Primär hat das damit zu tun, dass die PSV sich eine Rekordsumme für den Spieler vorstellt. Hirving Lozano, der seinerzeit von der PSV zu Neapel wechselte und 50 Millionen Euro einbrachte, ist bisher der Rekordverkauf der Niederländer.
Bis zu 60 Millionen Euro sollen offenbar nötig sein, um Saibari in diesem Sommer nach München zu lotsen. Und auch wenn Vincent Kompany die Verpflichtung schon abgesegnet hat und die Münchner sich mit dem Spieler grundsätzlich einig sind, bleiben Restzweifel.
Bayern bleibt in Kontakt mit anderen Spielern

Laut Sky-Informationen ist es derzeit nicht möglich, mit Sicherheit zu sagen, ob das Geschäft für den Marokkaner zustande kommt. Viele Faktoren spielen eine Rolle: Bayern will auch diesmal eine finanzielle Grenze setzen, um am Ende nicht zu viel für den Spieler zu bezahlen.
Max Eberl hat ohnehin die Vorgabe, dass er die Balance zwischen Ausgaben und Einnahmen halten muss. Auch bei Anthony Gordon, der vorher der Wunschspieler war, wurde eine Grenze gesetzt, an die sich Eberl auch hielt.
Weil die Lage aktuell recht dynamisch ist und der FC Bayern die Verhandlungen mit der PSV abwarten muss, hält man den Kontakt zu weiteren Optionen. Bayern legt sich zwar auf einen Topkandidaten fest, hat aber Alternativen, die dann in Erwägung gezogen werden, wenn es Signale gibt, die einen Deal für Saibari gefährden.
Interessant ist ohnehin, dass Saibari kein Spieler ist, der als klassischer Flügelspieler gilt. Er ist eher ein Spielmacher-Typ, der auch auf dem Flügel spielen kann. Zuvor wurde allerdings mehrfach berichtet, dass Bayern einen klassischen Flügelspieler sucht.

