Sondertraining im Urlaub: Bayern-Juwel arbeitet mit seinem Vater

Tim Schoster
Foto: IMAGO

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Für manche Bayern-Profis, die nicht an der Weltmeisterschaft teilnehmen, beginnt die Sommerpause nicht nur mit Erholung. Ein Talent nutzt die Zeit in Brasilien anders, dabei kommt Unterstützung aus der eigenen Familie.

Maycon Cardozo hat sich nach dem Saisonende des FC Bayern in seine Heimat verabschiedet, legt dort aber weiter Extra-Einheiten ein. Wie die tz berichtet, trainiert der 17-Jährige in Brasilien unter Anleitung seines Vaters Douglas, der früher selbst Profi war.


Beim deutschen Rekordmeister ist nach dem 3:0 im DFB-Pokalfinale gegen den VfB Stuttgart die Urlaubsphase angebrochen, allerdings vor allem für jene Spieler, die nicht mit ihren Nationalmannschaften in die WM-Vorbereitung gestartet sind. Cardozo gehört zu dieser Gruppe und nutzt die freie Zeit offenbar nicht nur zum Abschalten. Der Offensivspieler will sich für die Saison 2026/27 in Stellung bringen.

Der Brasilianer spielt seit Februar 2025 für den FC Bayern und durfte im März bereits zweimal Bundesliga-Luft schnuppern. Danach wurde er durch eine Oberschenkelverletzung ausgebremst. Umso wichtiger ist für ihn nun die Vorbereitung auf den nächsten Anlauf im Münchner Star-Ensemble.

Vorbild Lennart Karl für Cardozo?

Maycon Cardozo
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Auf Instagram zeigte Cardozo seinen knapp 400.000 Followern Einblicke in das Programm in Brasilien. Der im Oktober 2008 in São Paulo geborene Youngster arbeitet dabei eng mit seinem 44 Jahre alten Vater Douglas zusammen. Die Einheiten wirken nicht wie ein reines Urlaubsprogramm, sondern wie eine Mischung aus Technik, Athletik und spielerischer Belastung.

Trainiert wird unter anderem am Strand mit dem Ball, dazu kommen Kraftübungen. Im Pool übt der 1,65 Meter große Dribbler Kopfbälle. Auch Footvolley gehört zum Ablauf, womit Cardozo in seiner Heimat Fußball und Volleyball verbindet, eine dort besonders beliebte Kombination.

Sportlich ist die Aufgabe beim FC Bayern anspruchsvoll. Will Cardozo in der kommenden Saison regelmäßig Einsatzzeit bekommen, muss er sich gegen etablierte Kräfte wie Michael Olise oder Luis Diaz behaupten. Gleichzeitig zeigt das Beispiel Lennart Karl, der nicht einmal ein ganzes Jahr älter ist, dass der Sprung in die erste Elf möglich sein kann.

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