PSV bleibt hart im Ablösepoker: Bayern muss um Saibari kämpfen

Vjekoslav Keskic
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Der FC Bayern treibt die Verpflichtung von Ismael Saibari weiter voran, doch von einem schnellen Abschluss kann derzeit noch keine Rede sein. Während sich die Münchner mit dem Offensivspieler bereits weitgehend einig sein sollen, bleiben die Verhandlungen mit der PSV Eindhoven die größte Hürde.

Am Mittwoch machten Berichte die Runde, wonach der Transfer kurz vor dem Abschluss stehen würde. Das Portal Foot Mercato hatte vermeldet, dass Bayern und die PSV kurz vor einer Einigung stünden und nur noch letzte Details zu klären seien.


Doch genau diese Darstellung wird nun deutlich relativiert.

PSV-Insider widerspricht Einigungs-Berichten

Der bestens vernetzte niederländische Transfer-Experte Rik Elfrink dementiert entsprechende Meldungen. Nach seinen Informationen gab es in den vergangenen 24 Stunden überhaupt keinen Kontakt zwischen dem FC Bayern und der PSV Eindhoven.

Damit scheint der Transfer aktuell deutlich weniger fortgeschritten zu sein als zuletzt berichtet wurde.

Der Hauptgrund liegt weiterhin bei den finanziellen Vorstellungen der Niederländer. Eindhoven sieht in Saibari einen seiner wichtigsten Spieler und fordert dementsprechend eine Ablösesumme, die sich im Bereich von rund 60 Millionen Euro bewegen soll.

Positiv aus Münchner Sicht bleibt allerdings die Situation auf Spielerseite. Übereinstimmenden Berichten zufolge hat sich der Rekordmeister mit dem marokkanischen Nationalspieler bereits grundsätzlich verständigt.

Saibari soll einem langfristigen Vertrag bis 2031 zugestimmt haben und einen Wechsel an die Säbener Straße bevorzugen.

Der 25-Jährige befindet sich aktuell mit Marokko in der Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft und wartet auf grünes Licht aus Eindhoven.

Alle Beteiligten glauben an den Deal

Ismael Saibari
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Trotz der komplizierten Verhandlungen gibt es offenbar weiterhin Optimismus. Laut Elfrink gehen alle beteiligten Parteien davon aus, dass der Transfer letztlich zustande kommen wird.

Die Gespräche dürften deshalb in den kommenden Tagen intensiv fortgesetzt werden. Bayern verfolgt das Ziel, möglichst zeitnah Klarheit zu schaffen, auch wenn ein Abschluss noch vor dem WM-Start zunehmend ambitioniert erscheint.

Für Max Eberl und Christoph Freund ist Saibari aktuell eines der wichtigsten Transferziele. Nach dem geplatzten Wechsel von Anthony Gordon genießt die Verpflichtung eines offensiven Unterschiedsspielers höchste Priorität.

Gleichzeitig wollen die Münchner ihrer Linie treu bleiben und keine Ablösesummen bezahlen, die intern als wirtschaftlich nicht vertretbar angesehen werden.

Genau darin liegt aktuell die größte Herausforderung im Saibari-Poker. Während der Spieler nach München möchte, müssen Bayern und PSV noch einen gemeinsamen Nenner bei der Ablöse finden. Die grundsätzlichen Voraussetzungen für einen Transfer sind gegeben – die entscheidende Phase der Verhandlungen steht allerdings erst noch bevor.

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