Diaz-Ersatz: Transfer-Doppelschlag hätte Konsequenzen für Bayern-Plan

Sebastian Mittag
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Der FC Bayern könnte seine Transferplanung überraschend anpassen. Die Münchner würden auf eine weitere Verpflichtung für die linke Offensivseite verzichten, wenn sowohl Ismael Saibari als auch Nathaniel Brown verpflichtet werden.

Mit der Verpflichtung von Luis Diaz hat der FC Bayern seinen Wunschspieler für die linke Außenbahn bereits gefunden. Lange galt es jedoch als wahrscheinlich, dass die Münchner zusätzlich einen weiteren Spieler für diese Position verpflichten würden. Hintergrund war die hohe Belastung durch die zahlreichen Wettbewerbe sowie der Wunsch nach mehr Tiefe im Kader.


Nun zeichnet sich offenbar ein anderes Szenario ab. Nach Informationen von Sky würden die Bayern keinen weiteren Offensivspieler für die linke Seite verpflichten, falls die Transfers von Ismael Saibari und Nathaniel Brown erfolgreich abgeschlossen werden.

Damit hätte der mögliche Transfer-Doppelschlag direkte Auswirkungen auf die weitere Kaderplanung des Rekordmeisters.

Saibari und Brown erweitern Kompanys Optionen

Ismael Saibari
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Der Hintergrund: Sowohl Saibari als auch Brown können neben ihren angestammten Positionen auch auf der linken Offensivseite eingesetzt werden.

Vor allem Saibari gilt als vielseitiger Offensivspieler, der sowohl im Zentrum als auch auf den Außenbahnen spielen kann. Bayern-Trainer Vincent Kompany schätzt genau dieses Profil. Der marokkanische Nationalspieler steht nach übereinstimmenden Medienberichten kurz vor einem Wechsel von der PSV Eindhoven nach München. Die Ablösesumme soll zwischen 50 und 60 Millionen Euro liegen.

Auch bei Nathaniel Brown befinden sich die Münchner auf einem guten Weg. Der 22-Jährige hat dem FC Bayern bereits seine Wechselzusage gegeben. Aktuell laufen die Verhandlungen mit Eintracht Frankfurt. Auch hier wird eine Ablöse im Bereich von 50 bis 60 Millionen Euro gehandelt.

Durch die Flexibilität beider Spieler würde Kompany zusätzliche Optionen für mehrere Positionen erhalten. Intern scheint man daher offenbar zu der Einschätzung gekommen zu sein, dass ein weiterer Spezialist für die linke Außenbahn nicht zwingend notwendig wäre.

Für die Bayern wäre dies gleichzeitig ein klares Signal hinsichtlich der Kaderstruktur. Statt weitere Millionen in einen zusätzlichen Flügelspieler zu investieren, würde man auf die Vielseitigkeit des vorhandenen Personals setzen.

Fokus auf andere Baustellen?

Sollten die Transfers von Saibari und Brown tatsächlich über die Bühne gehen, könnten die Verantwortlichen ihre Aufmerksamkeit auf andere Bereiche des Kaders richten. Gerade im Hinblick auf die langfristige Planung dürfte die Flexibilität der beiden Neuzugänge ein wichtiger Faktor sein.

Noch sind beide Wechsel nicht offiziell abgeschlossen. Die Gespräche mit PSV Eindhoven und Eintracht Frankfurt laufen weiterhin. Dennoch deutet sich bereits an, dass die Verpflichtungen weit mehr Auswirkungen haben könnten als zunächst angenommen.

Für die Suche nach einem weiteren Konkurrenten oder Backup für Luis Diaz würde das wohl das vorläufige Ende bedeuten.

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