Nach Brown und Saibari: Kompany drängt auf weiteren Bayern-Transfer

Vjekoslav Keskic
Foto: IMAGO

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Der FC Bayern arbeitet weiterhin intensiv an der Verstärkung seiner Offensive. Während Ismael Saibari kurz vor einem Wechsel nach München stehen soll, taucht nun erneut ein prominenter Name auf der Transferliste der Münchner auf: Marcus Rashford. Aktuellen Berichten zufolge ist der englische Nationalspieler sogar der Wunschkandidat von Vincent Kompany.

Die Suche nach weiteren Verstärkungen für die Offensive beschäftigt die Bayern-Bosse weiterhin intensiv. Zwar steht mit Ismael Saibari der erste große Sommertransfer offenbar unmittelbar bevor, dennoch halten die Verantwortlichen Ausschau nach zusätzlichen Optionen für die Angriffsreihe.


Ein Name, der dabei seit einigen Tagen immer häufiger genannt wird, ist Marcus Rashford.

Wie das spanische Portal Fichajes berichtet, bemüht sich der FC Bayern „intensiv“ um den englischen Nationalspieler. Demnach soll vor allem Vincent Kompany großen Wert auf eine Verpflichtung des 28-Jährigen legen.

Kompany gilt als treibende Kraft

Laut dem Bericht ist der Bayern-Coach persönlich die wichtigste Antriebskraft hinter den Bemühungen um Rashford.

Der Offensivspieler war in der vergangenen Saison von Manchester United an den FC Barcelona ausgeliehen und konnte dort über weite Phasen überzeugen. Dennoch scheint eine langfristige Zukunft in Katalonien derzeit unwahrscheinlich.

Grund dafür ist vor allem die Verpflichtung von Anthony Gordon. Der englische Nationalspieler entschied sich bekanntlich für einen Wechsel nach Barcelona und besetzt dort künftig eine zentrale Rolle auf den Außenbahnen.

Nach Informationen von Fichajes soll daher bereits feststehen, dass Barça die vereinbarte Kaufoption nicht ziehen wird.

Bayern beobachtet die Situation genau

Macus Rashford
Foto: Getty Images

Sollte Rashford tatsächlich nach Manchester zurückkehren, dürfte seine Zukunft bei den Red Devils nur von kurzer Dauer sein.

Dem Bericht zufolge plant Manchester United nicht mehr mit dem Angreifer. Die Verantwortlichen sollen offen für einen Verkauf sein, um Gehalt einzusparen und den Kader neu auszurichten. Demnach ist Manchester auch bereit, den Bayern bei der Ablöse entgegenzukommen.

Genau hier könnte der FC Bayern seine Chance sehen.

Intern wird Rashford offenbar als ideale Ergänzung für die Offensive betrachtet. Vor allem seine Vielseitigkeit macht ihn interessant. Der Engländer kann auf beiden Flügeln sowie im Sturmzentrum eingesetzt werden und würde damit mehrere Rollen im Kader abdecken.

Insbesondere als Backup für Luis Díaz soll Rashford aktuell als Favorit gelten.

Gehalt bleibt die größte Hürde

Ein Problem bleibt jedoch bestehen: die finanziellen Rahmenbedingungen.

Wie es in dem Bericht heißt, sorgt vor allem Rashfords hohes Gehalt an der Säbener Straße für Zurückhaltung. Die Bayern achten in diesem Sommer verstärkt auf ihre Gehaltsstruktur und möchten die Personalkosten nicht weiter in die Höhe treiben.

Genau deshalb werden derzeit zahlreiche Faktoren geprüft.

Neben Rashford wurden zuletzt auch Gabriel Martinelli vom FC Arsenal, Rafael Leão von der AC Mailand, Mika Godts von Ajax Amsterdam und Eli Junior Kroupi vom AFC Bournemouth mit dem Rekordmeister in Verbindung gebracht.

Ob daraus tatsächlich konkrete Verhandlungen entstehen, bleibt abzuwarten. Klar ist allerdings: Sollte Barcelona endgültig auf eine feste Verpflichtung verzichten und Manchester United den Angreifer freigeben, könnte Marcus Rashford in den kommenden Wochen zu einem der spannendsten Namen auf der Bayern-Shortlist werden.

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