Minjae Kim steht vor dem WM-Auftakt mit Südkorea. Während der Innenverteidiger sportlich gefordert ist, wächst im Hintergrund das Interesse mehrerer europäischer Topklubs.
Minjae Kim gehört auch bei der Weltmeisterschaft zu den Spielern, die besonders genau beobachtet werden. Der Innenverteidiger des FC Bayern startet mit Südkorea in Guadalajara gegen Tschechien ins Turnier und könnte dabei nicht nur sportlich im Mittelpunkt stehen.
Wie die tz berichtet, verfolgen Scouts von Manchester United die Entwicklung des Abwehrspielers bereits seit geraumer Zeit. Demnach beobachten die Engländer die Leistungen des 28-Jährigen aufmerksam, auch wenn bislang noch keine konkreten Schritte eingeleitet wurden.
Das Interesse der Red Devils kommt nicht überraschend. Kim hat sich trotz einiger Rückschläge in den vergangenen Jahren als einer der konstantesten Innenverteidiger Europas etabliert. In der zurückliegenden Saison gewann er mit dem FC Bayern das Double und überzeugte über weite Strecken mit stabilen Leistungen in der Defensive.
Allerdings ist Manchester United offenbar nicht der einzige Verein, der die Situation des Südkoreaners verfolgt. Laut dem Bericht beschäftigen sich mehrere Klubs mit dem Bayern-Profi.
Auch Juventus und türkische Klubs beobachten Kim
Neben Manchester United sollen auch Juventus sowie mehrere türkische Spitzenvereine Interesse an Kim zeigen. Vor allem die Tatsache, dass der Innenverteidiger seine langwierigen Achillessehnenprobleme inzwischen überwunden hat, dürfte die Aufmerksamkeit auf dem Transfermarkt weiter erhöht haben.
Konkrete Verhandlungen oder Angebote sind derzeit jedoch nicht bekannt. Zudem fühlt sich Kim dem Bericht zufolge weiterhin wohl in München. Sein Vertrag beim FC Bayern läuft noch bis 2028.

Die Ausgangslage in der Bayern-Abwehr bleibt dennoch interessant. Für die kommende Saison planen die Verantwortlichen aktuell mit Jonathan Tah, Dayot Upamecano und Kim als zentrale Optionen für die Innenverteidigung. Gleichzeitig könnten sich im Kader weitere Veränderungen ergeben.
So berichtete die tz bereits Ende April, dass Hiroki Ito den Verein bei einem passenden Angebot verlassen darf. Der Japaner wurde seit seinem Wechsel vom VfB Stuttgart immer wieder von Verletzungen zurückgeworfen und konnte sich bislang nicht nachhaltig durchsetzen.
Für Kim liegt der Fokus zunächst ohnehin auf der Weltmeisterschaft. Dort bietet sich dem Bayern-Profi die nächste Gelegenheit, seine Qualitäten auf internationaler Bühne unter Beweis zu stellen. Die Leistungen des Südkoreaners dürften dabei nicht nur von den Fans, sondern auch von zahlreichen Scouts aufmerksam verfolgt werden.

