Ex-DFB-Nationalspieler Beck enthüllt: Bayern wollte mich verpflichten

Foto: IMAGO

Füge uns als bevorzugte Quelle bei Google hinzuFolgen

Viele Jahre nach dem Ende seiner Bundesliga-Karriere hat Andreas Beck ein interessantes Transfer-Geheimnis gelüftet. Der frühere Nationalspieler verriet, dass er während seiner Zeit bei der TSG Hoffenheim auf dem Wunschzettel des FC Bayern stand. Zu einem Wechsel nach München kam es allerdings nie.

Transfers, die beinahe zustande gekommen wären, sorgen oft erst Jahre später für Schlagzeilen. So auch im Fall von Andreas Beck. Der ehemalige deutsche Nationalspieler hat nun offenbart, dass ihn der FC Bayern während seiner erfolgreichsten Zeit bei der TSG Hoffenheim auf dem Radar hatte.


Beck gehörte zwischen 2008 und 2015 zu den prägenden Gesichtern der Kraichgauer. Als dynamischer Rechtsverteidiger spielte er eine wichtige Rolle beim rasanten Aufstieg Hoffenheims und schaffte sogar den Sprung in die deutsche Nationalmannschaft.

Bayern zeigte Interesse an Beck

Im Gespräch mit Transfermarkt blickte der heute 39-Jährige auf seine Karriere zurück und verriet dabei, dass es mehrere namhafte Interessenten gab.

„Ich wollte immer mit Hoffenheim den nächsten Schritt machen. Vielleicht hat diese Entscheidung auch mehr Einsätze in der Nationalmannschaft verhindert, weil ich eben nicht bei einem internationalen Top-Klub gespielt habe“, erklärte Beck rückblickend.

Besonders interessant aus Bayern-Sicht: Auch der deutsche Rekordmeister beschäftigte sich damals mit dem Außenverteidiger. „Es gab lose Anfragen von Borussia Dortmund und Bayern München. Richtig konkret war es mit Juventus Turin, die wollten mich unbedingt verpflichten. Dietmar Hopp sagte aber sofort Nein und damit war das Thema durch“, berichtete Beck.

Bayern suchte nach Alternativen zu Lahm

Wann genau sich die Münchner mit Beck beschäftigten, ließ der ehemalige Profi offen.

Allerdings passt die Aussage zeitlich sehr gut in die Phase rund um die Jahre 2009 und 2010. Damals verfügte der FC Bayern mit Philipp Lahm zwar über einen Weltklasse-Rechtsverteidiger, dahinter war die Personaldecke jedoch deutlich dünner.

Beck galt zu dieser Zeit als einer der besten deutschen Außenverteidiger der Bundesliga. Sein enormes Laufpensum, seine Dynamik und seine Zuverlässigkeit machten ihn auch für Bundestrainer Joachim Löw interessant.

Insgesamt absolvierte der Defensivspieler neun Länderspiele für Deutschland.

Während das Interesse aus München offenbar nie über lose Anfragen hinausging, wurde Juventus Turin deutlich konkreter.

Nach Aussagen von Beck wollten die Italiener den Verteidiger unbedingt verpflichten. Hoffenheim-Mäzen Dietmar Hopp stellte sich jedoch quer und machte frühzeitig klar, dass ein Verkauf nicht infrage kommt.

Damit war das Thema schnell beendet.

Füge uns als bevorzugte Quelle bei Google hinzuFolgen
THEMEN
Teile diesen Artikel