Während der FC Bayern bei Ismael Saibari auf die finale Einigung mit der PSV Eindhoven wartet, entwickelt sich auf dem Transfermarkt eine weitere interessante Personalie. Marcus Rashford wird den FC Barcelona offenbar nicht dauerhaft verstärken – und könnte damit wieder verstärkt in den Fokus der Münchner rücken.
Marcus Rashfords Zukunft scheint eine neue Wendung zu nehmen.
Der englische Nationalspieler war in der vergangenen Saison von Manchester United an den FC Barcelona ausgeliehen worden. Lange Zeit galt ein fester Verbleib bei den Katalanen als durchaus realistisch. Schließlich verfügte Barça über eine Kaufoption, die dem Vernehmen nach bei rund 30 Millionen Euro liegt.
Nun scheint jedoch festzustehen, dass die Spanier diese Möglichkeit nicht nutzen werden.
Transfer-Experte Fabrizio Romano berichtet, dass sich Barcelona dazu entschieden hat, die in Kürze auslaufende Kaufoption verstreichen zu lassen. Damit kehrt Rashford zunächst offiziell zu Manchester United zurück.
Manchester United plant ohne Rashford
An seiner grundsätzlichen Situation ändert das allerdings wenig. Bereits seit Monaten wird in England berichtet, dass Rashford bei den Red Devils keine zentrale Rolle mehr in den Planungen spielt. Ein dauerhafter Abschied gilt daher weiterhin als wahrscheinlich.
Neben Aston Villa sollen mehrere Vereine die Entwicklung aufmerksam verfolgen. Auch der FC Bayern wird seit einigen Wochen immer wieder mit dem Offensivspieler in Verbindung gebracht.

Konkrete Verhandlungen gibt es bislang zwar nicht, allerdings passt Rashford grundsätzlich in das gesuchte Profil der Münchner.
Der 28-Jährige kann auf mehreren Positionen in der Offensive eingesetzt werden. Sowohl auf den Flügeln als auch im Sturmzentrum bringt Rashford die nötige Qualität und Erfahrung mit.
Genau diese Flexibilität macht ihn für viele Topklubs interessant.
In München wird aktuell intensiv an der Verpflichtung von Ismael Saibari gearbeitet. Der Marokkaner genießt weiterhin höchste Priorität. Dennoch beobachten die Verantwortlichen parallel weitere Optionen für die Offensive.
Rashford gehört offenbar dazu.
Barcelona hofft weiter auf eine spätere Lösung
Interessant ist dabei, dass Barcelona den Engländer offenbar noch nicht komplett abgeschrieben hat.
Nach Informationen aus Spanien könnten die Katalanen im späteren Verlauf des Sommers einen neuen Vorstoß wagen. Allerdings nur dann, wenn Manchester United die finanziellen Forderungen deutlich reduziert.
Genau darin könnte eine Chance für den FC Bayern liegen.
Sollten sich die Münchner dazu entschließen, die Personalie aktiv voranzutreiben, hätten sie aktuell deutlich bessere Karten als Barcelona. Vor allem, weil die Katalanen zunächst andere Baustellen priorisieren.
Noch liegt der volle Fokus an der Säbener Straße auf den Verhandlungen mit der PSV Eindhoven und dem Saibari-Transfer. Sollte dieser abgeschlossen werden, könnte Rashford jedoch zu den spannendsten Namen auf Bayerns weiterer Kandidatenliste gehören.

