Michael Olise ist beim FC Bayern längst zum Schlüsselspieler aufgestiegen. Nun soll der Klub einen Plan verfolgen, der finanziell neue Dimensionen erreichen könnte.
Michael Olise hat sich beim FC Bayern innerhalb kurzer Zeit zu einem der wichtigsten Spieler entwickelt. Der Franzose überzeugte in der vergangenen Saison mit starken Leistungen und soll längst auch das Interesse mehrerer europäischer Topklubs geweckt haben. Real Madrid und Paris Saint-Germain sollen die Entwicklung des Offensivspielers aufmerksam verfolgen.
In München gibt es offenbar dennoch keinerlei Bereitschaft, sich mit einem möglichen Verkauf zu beschäftigen. Im Gegenteil: Die Bayern sollen planen, Olise langfristig noch enger an den Klub zu binden. Nach Informationen der französischen Zeitung L’Équipe steht sogar eine vorzeitige Vertragsverlängerung im Raum.
Der aktuelle Vertrag des 24-Jährigen läuft noch bis 2029. Dem Bericht zufolge könnten die Bayern im Herbst Gespräche aufnehmen, um das Arbeitspapier bis Ende Juni 2031 auszudehnen. Damit würde der deutsche Rekordmeister frühzeitig ein klares Zeichen setzen und möglichen Interessenten den Wind aus den Segeln nehmen.
Wie hoch die Wertschätzung für Olise intern offenbar ist, zeigen Aussagen eines nicht namentlich genannten Bayern-Funktionärs. „Selbst für 200 Millionen Euro wird er nicht gehen“, wird dieser von L’Équipe zitiert.
Olise könnte zum Topverdiener der Bundesliga werden
Der Funktionär ging sogar noch weiter und machte deutlich, wie unverkäuflich Olise aus Sicht der Bayern offenbar ist: „Olise ist unbezahlbar; selbst für 500 Millionen Euro wird er nicht gehen. Ich bin mir nicht einmal sicher, ob Real für 150 Millionen Euro überhaupt ein Bein von Olise bekommen würde.“
Neben der Laufzeit könnte vor allem das Gehalt zum entscheidenden Punkt werden. Laut dem Bericht steht im Zuge einer möglichen Verlängerung eine Verdopplung der aktuellen Bezüge im Raum. Sollte es tatsächlich dazu kommen, würde Olise finanziell in eine völlig neue Kategorie aufsteigen.

Eine Gehaltsverdopplung könnte den Offensivstar über die Marke von 30 Millionen Euro pro Jahr bringen. Damit wäre Olise wohl nicht nur einer der absoluten Topverdiener beim FC Bayern, sondern womöglich sogar der bestbezahlte Profi der gesamten Bundesliga.
Klar ist aber auch: Ein solcher Schritt wäre bemerkenswert. Die Bayern arbeiten seit geraumer Zeit daran, das Gehaltsgefüge im Kader wieder stärker zu kontrollieren. Ein Vertrag in dieser Größenordnung würde deshalb intern besonders genau abgewogen werden müssen.
Sportlich gibt es an der Bedeutung von Olise jedoch kaum Zweifel. Der Franzose gilt als zentraler Baustein der Münchner Zukunft und soll auch bei der WM mit Frankreich eine wichtige Rolle spielen. Für den FC Bayern ist die Botschaft an die Konkurrenz offenbar eindeutig: Olise soll langfristig in München bleiben.

