„Sehr intensive Gespräche“: England-Star ist offen für Bayern-Wechsel

Vjekoslav Keskic
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Während der FC Bayern die Verpflichtung von Ismael Saibari vorantreibt, taucht ein weiterer prominenter Name auf der Münchner Wunschliste auf. Morgan Rogers von Aston Villa soll sich einen Wechsel an die Säbener Straße grundsätzlich vorstellen können. Ein Transfer dürfte jedoch an einer gewaltigen Hürde scheitern.

Der FC Bayern arbeitet aktuell mit Hochdruck am Transfer von Ismael Saibari. Der marokkanische Nationalspieler von der PSV Eindhoven gilt als Wunschlösung für die Offensive und soll nach dem Willen von Vincent Kompany möglichst zeitnah verpflichtet werden.


Parallel dazu behalten die Münchner jedoch weiterhin den internationalen Markt im Blick. Einer der spannendsten Namen bleibt dabei Morgan Rogers von Aston Villa.

Rogers sieht Bayern als attraktive Option

Der englische Nationalspieler zählt zu den großen Gewinnern der vergangenen Premier-League-Saison und hat sich mit starken Leistungen in den Fokus zahlreicher europäischer Spitzenvereine gespielt.

Wie Transfer-Insider Steve Kay berichtet, kann sich Rogers einen Wechsel zu genau zwei Vereinen besonders gut vorstellen: dem FC Arsenal und dem FC Bayern.

Demnach sollen die Berater des 23-Jährigen bereits „sehr intensive Gespräche“ mit beiden Klubs geführt haben. Andere Interessenten seien bislang nicht über erste Kontaktaufnahmen hinausgekommen.

Für den FC Bayern ist dies durchaus bemerkenswert, schließlich genießt die Premier League bei englischen Spielern traditionell einen hohen Stellenwert. Dass Rogers einen Wechsel nach München ernsthaft in Betracht zieht, spricht für die internationale Attraktivität des Rekordmeisters.

Aston Villa ruft Mega-Ablöse auf

Morgan Rogers
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Die größte Hürde liegt jedoch in den finanziellen Rahmenbedingungen. Aston Villa soll den Marktwert seines Offensivstars auf rund 100 Millionen Pfund taxieren. Umgerechnet entspricht dies knapp 116 Millionen Euro.

Eine Summe, die derzeit weder Arsenal noch Bayern bereit sein sollen zu investieren.

Vor allem an der Säbener Straße wäre ein Transfer in dieser Größenordnung nur schwer darstellbar. Die Münchner planen aktuell bereits erhebliche Investitionen für Nathaniel Brown und Ismael Saibari, deren Transfers zusammen deutlich mehr als 100 Millionen Euro kosten könnten.

Nach aktuellem Stand konzentrieren sich die Bayern deshalb voll auf die Verpflichtung von Saibari. Der 25-Jährige soll rund 50 Millionen Euro kosten und wird intern als vielseitige Verstärkung für die Offensive betrachtet. Vor allem Vincent Kompany gilt als großer Befürworter des Transfers und hat sich persönlich für den Marokkaner eingesetzt.

Im Vergleich zu Rogers stellt Saibari die deutlich realistischere Lösung dar – sowohl sportlich als auch wirtschaftlich.

Rogers bleibt ein Thema für die Zukunft

Ganz vom Tisch ist die Personalie Rogers dennoch nicht.

Der Engländer besitzt ein Profil, das perfekt zur aktuellen Ausrichtung vieler europäischer Topklubs passt. Seine Vielseitigkeit, Dynamik und Torgefahr machen ihn zu einem der begehrtesten Offensivspieler seiner Generation.

Sollte Aston Villa seine Ablöseforderungen im Laufe des Sommers deutlich reduzieren oder sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen verändern, könnte die Situation neu bewertet werden.

Aktuell deutet jedoch alles darauf hin, dass der FC Bayern seine Ressourcen auf andere Transferziele konzentriert – allen voran auf Ismael Saibari. Rogers bleibt damit vorerst ein äußerst spannender, aber finanziell schwer realisierbarer Kandidat.

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