Nach Saibari und Brown: Bayern arbeitet am nächsten Transfer

Vjekoslav Keskic
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Der FC Bayern macht auf dem Transfermarkt derzeit ernst. Während die Verpflichtungen von Ismael Saibari und Nathaniel Brown kurz vor dem Abschluss stehen, arbeiten die Münchner bereits an einem weiteren Deal. Dabei geht es allerdings nicht um einen externen Neuzugang, sondern um ein Talent, das sich intern nachhaltig empfohlen hat.

Mit Ismael Saibari hat der FC Bayern seinen ersten großen Sommertransfer bereits eingetütet. Der marokkanische Nationalspieler wechselt für ein Gesamtpaket von rund 55 Millionen Euro von der PSV Eindhoven nach München und soll zeitnah offiziell vorgestellt werden.


Auch bei Nathaniel Brown befindet sich der Rekordmeister auf der Zielgeraden. Die Bayern und Eintracht Frankfurt haben sich grundsätzlich auf eine Ablöse von rund 55 Millionen Euro verständigt. Aktuell werden lediglich noch letzte Details zur Struktur des Deals geklärt.

Doch damit nicht genug: Hinter den Kulissen laufen bereits die Arbeiten am nächsten Transfer.

Bayern will Ndiaye langfristig binden

Wie Sky berichtet, soll die feste Verpflichtung von Bara Sapoko Ndiaye in den kommenden Tagen abgeschlossen werden.

Der 18-jährige Mittelfeldspieler spielt derzeit mit Senegal bei der Weltmeisterschaft und hat sich in den vergangenen Monaten beim FC Bayern nachhaltig empfohlen.

Ndiaye war im Januar zunächst auf Leihbasis von den Gambinos Stars Africa nach München gewechselt. Inzwischen sind die Verantwortlichen jedoch überzeugt davon, den Senegalesen langfristig an den Klub zu binden.

Dem Vernehmen nach haben sich die Bayern bereits mit dem Spieler auf einen Vertrag bis 2031 verständigt. Nun laufen die letzten Gespräche mit seinem Stammverein.

Kompany war früh überzeugt

 

Der Weg von Ndiaye nach München verlief alles andere als geradlinig.

Mehrere kleinere Verletzungen und ein erheblicher Trainingsrückstand erschwerten ihm die ersten Monate an der Säbener Straße. Hinzu kamen FIFA-Regularien, die Einsätze im Nachwuchsbereich verhinderten.

Dadurch blieb praktisch nur der Weg über die Profimannschaft.

Bara Ndiaye
Foto: IMAGO

Vincent Kompany entschied sich dennoch bewusst dafür, den jungen Mittelfeldspieler behutsam aufzubauen. Der Belgier erkannte früh die besonderen Qualitäten des Senegalesen und gab ihm Schritt für Schritt die Chance, sich zu beweisen.

Seine ersten Minuten sammelte Ndiaye beim 5:0-Erfolg gegen St. Pauli. Es folgten weitere Kurzeinsätze, ehe er Ende April beim spektakulären 4:3-Sieg in Mainz erstmals in der Startformation stand.

Dort zeigte der Mittelfeldspieler auf Anhieb, weshalb die Verantwortlichen große Stücke auf ihn halten.

Mit seiner Dynamik, seinem Spielverständnis und seiner Ruhe am Ball hinterließ er einen bemerkenswert reifen Eindruck.

Langfristiges Projekt mit großem Potenzial

Intern wird Ndiaye weiterhin als Entwicklungsprojekt betrachtet. Gleichzeitig haben seine ersten Auftritte gezeigt, dass er bereits jetzt das Niveau besitzt, um sich in einem Topkader zu behaupten.

Sein rasanter Aufstieg spiegelt sich auch in seiner Marktwertentwicklung wider. Innerhalb von nur fünf Monaten stieg sein Marktwert laut Transfermarkt von 300.000 Euro auf vier Millionen Euro an – eine Steigerung von mehr als 1.200 Prozent.

Die große Frage wird nun sein, welche Rolle Ndiaye in der kommenden Saison einnehmen kann.

Klar ist jedoch schon jetzt: Während die Schlagzeilen von Saibari und Brown dominiert werden, könnte sich die feste Verpflichtung von Bara Sapoko Ndiaye langfristig als einer der spannendsten Bayern-Deals dieses Sommers entpuppen.

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