Kimmich enthüllt! So lief das DFB-Comeback von Manuel Neuer ab

Vjekoslav Keskic
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Die Rückkehr von Manuel Neuer in die deutsche Nationalmannschaft war eine der größten Überraschungen vor der WM 2026. Nun hat Joshua Kimmich erstmals offen darüber gesprochen, wie die geheime Rückholaktion ablief – und welche Rolle er dabei spielte.

Monatelang wurde spekuliert, ob Manuel Neuer noch einmal für die deutsche Nationalmannschaft auflaufen würde. Nachdem der Weltmeister von 2014 nach der Heim-EM 2024 seinen Rücktritt erklärt hatte, schien das Kapitel DFB eigentlich beendet.


Doch kurz vor der Weltmeisterschaft 2026 kam die spektakuläre Wende.

Wie Joshua Kimmich nun im Gespräch mit der BILD verriet, war er durchaus an den Gesprächen beteiligt, die letztlich zur Rückkehr des Bayern-Kapitäns führten.

„Ich habe mit Manu vorab ein-, zweimal über die Möglichkeit gesprochen. Dann auch mit dem Trainer“, erklärte der DFB-Kapitän.

Gleichzeitig betonte Kimmich, dass sein Einfluss auf die Entscheidung begrenzt gewesen sei. Die Gespräche seien vielmehr Teil eines längeren Prozesses gewesen, der sich über mehrere Monate hingezogen habe.

Die Real-Spiele wurden zum Wendepunkt

Lange Zeit galt eine Rückkehr Neuers als fraglich. Vor allem die körperliche Verfassung des 40-Jährigen spielte eine entscheidende Rolle. Immer wieder musste der Bayern-Keeper in den vergangenen Jahren verletzungsbedingt pausieren.

„Es war bei Manu eben lange offen, weil es auch eine körperliche Frage war. Er hatte immer mal wieder Verletzungen, war angeschlagen. Ich glaube, deswegen hat sich auch diese Entscheidung beim Trainer und ihm so lang hingezogen und die Kommunikation erschwert“, erklärte Kimmich.

Nach Informationen der BILD nahm die Diskussion um Neuer vor allem Anfang April Fahrt auf.

Damals zeigte der Bayern-Kapitän im Champions-League-Viertelfinale gegen Real Madrid zwei herausragende Leistungen und führte die Münchner ins Halbfinale.

Für viele Beobachter war spätestens zu diesem Zeitpunkt klar, dass Neuer noch immer zu den besten Torhütern der Welt gehört.

Auch innerhalb der Nationalmannschaft wurde die Diskussion konkreter.

„Rund um die beiden Real-Spiele mit Bayern, in denen Manu einfach unfassbar war, wurde der Gedanke dann konkreter“, verriet Kimmich.

Kimmich sieht Neuer als unverzichtbare Führungspersönlichkeit

Besonders bemerkenswert ist die aktuelle Konstellation innerhalb der Nationalmannschaft.

Neuer war bis zu seinem Rücktritt sieben Jahre lang DFB-Kapitän. Heute trägt Kimmich die Binde, während Neuer als Spieler zurückgekehrt ist.

Konflikte oder Hierarchiedebatten habe es zwischen den beiden Führungsspielern allerdings nie gegeben.

„Ich versuche, mich hier als Kapitän auch gar nicht groß anders zu geben als bei Bayern. Ich habe ein paar Werte und Prinzipien, die mir wichtig sind. So ist es auch bei Manu. Die Binde verändert nichts an seinem Auftreten“, erklärte der Mittelfeldspieler.

Vielmehr sieht Kimmich die Rückkehr des Weltmeisters als enormen Gewinn für die gesamte Mannschaft.

„Wir alle kennen Manu, er ist der beste Torwart der Geschichte, ist immer noch einer der besten Torhüter der Welt. Es ist sehr wichtig, so jemanden in der Mannschaft zu haben.“

Kimmich: Neuer ist mehr als nur ein Torhüter

Manuel Neuer
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Für Kimmich geht der Wert Neuers weit über seine Leistungen auf dem Platz hinaus.

Der Bayern-Star machte deutlich, dass Deutschland von dessen Führungsqualitäten profitiert. Auch deshalb sei die Rückkehr so wichtig gewesen. „Es ist extrem wichtig für uns, dass er seine Führungsqualitäten einbringt und hier wie ein Kapitän agiert“, betonte Kimmich.

Gerade bei einem großen Turnier könne die Erfahrung eines Weltmeisters entscheidend sein.

„Das hilft mir und auch uns als Team. Wir brauchen so viele Spieler wie möglich, die Verantwortung übernehmen möchten und das große Ganze mittragen.“

Die Aussagen von Kimmich verdeutlichen, dass die Rückkehr des Bayern-Kapitäns für die DFB-Elf nicht nur auf dem Platz, sondern auch in der Kabine von enormer Bedeutung ist.

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