Der FC Bayern beschäftigt sich intensiv mit Marcus Rashford. Doch ausgerechnet Manchester United könnte den Münchnern nun einen Strich durch die Rechnung machen. Bei den Red Devils deutet sich eine überraschende Wende an.
Marcus Rashford zählt weiterhin zu den spannendsten Personalien auf dem internationalen Transfermarkt. Nachdem der englische Nationalspieler bei Manchester United unter Trainer Rúben Amorim keine Zukunft mehr zu haben schien, galt ein Abschied im Sommer lange als beschlossene Sache.
Auch der FC Bayern wurde zuletzt immer wieder mit dem 28-Jährigen in Verbindung gebracht. Mehrere Berichte aus England sprachen von positiven Gesprächen zwischen den Münchnern und der Spielerseite. Rashford selbst schien offen für einen Tapetenwechsel zu sein.
Jetzt könnte sich die Situation jedoch völlig unerwartet verändern.
Manchester United denkt um
Wie die englische Sun berichtet, gibt es bei Manchester United inzwischen Überlegungen, Rashford doch wieder in die Mannschaft zu integrieren.
Eine wichtige Rolle spielt dabei offenbar Michael Carrick. Der frühere Mittelfeldspieler der Red Devils kennt Rashford seit vielen Jahren und soll sich intern für eine zweite Chance des Angreifers einsetzen.
Dem Bericht zufolge steht Carrick weiterhin in engem Kontakt mit Rashford und hat seine Idee bereits bei den Verantwortlichen hinterlegt. Das Feedback soll positiv ausgefallen sein.
Damit ist plötzlich wieder offen, ob United tatsächlich bereit ist, sein Eigengewächs ziehen zu lassen.
Bayern beobachtet die Entwicklung genau

Für den FC Bayern kommt diese Entwicklung zu einem ungünstigen Zeitpunkt.
Die Münchner prüfen aktuell mehrere Optionen für die Offensive. Nach den bevorstehenden Transfers von Ismael Saibari und Nathaniel Brown könnten weitere Verstärkungen folgen. Rashford gilt dabei aufgrund seiner Vielseitigkeit als interessantes Profil.
Der Engländer kann auf beiden Flügeln sowie im Sturmzentrum eingesetzt werden und würde perfekt in das Anforderungsprofil von Vincent Kompany passen.
Allerdings wäre ein Transfer ohnehin kein Selbstläufer geworden. Neben der Ablöse stellt vor allem Rashfords Gehalt eine große Herausforderung dar. Bei Manchester United zählt der Offensivspieler zu den Spitzenverdienern des Kaders.
Aktuell konzentriert sich Rashford voll auf die Weltmeisterschaft mit England. Das Turnier könnte seine Situation zusätzlich beeinflussen. Sollte der Angreifer in Nordamerika starke Leistungen zeigen, würde sein Marktwert weiter steigen. Gleichzeitig könnte er damit neue Argumente liefern, warum Manchester United ihn doch behalten sollte.
Für die Bayern bedeutet das: Geduld.
Noch gibt es keine endgültige Entscheidung. Die Verantwortlichen in München beobachten die Entwicklung genau, müssen sich jedoch darauf einstellen, dass sich die Rahmenbedingungen im Rashford-Poker kurzfristig verändern könnten.
Bayern hat Alternativen
Trotz des Interesses an Rashford steht der FC Bayern nicht unter Druck. Mit den Verpflichtungen von Ismael Saibari und voraussichtlich Nathaniel Brown treiben die Münchner ihre Kaderplanung bereits erfolgreich voran.
Zudem sondiert der Rekordmeister weiterhin den Markt nach weiteren Offensivoptionen.

