Beim FC Bayern nimmt der Kaderumbau Form an – vor allem auf der Abgangsseite. Im Fall eines Abwehrspielers gibt es jetzt eine erste klare Tendenz, wohin die Reise gehen könnte.
Parallel zur laufenden WM treiben die Verantwortlichen an der Säbener Straße ihre Planungen für die kommende Saison voran. Offiziell verkauft oder gekauft haben die Münchner zwar noch niemanden, doch in der Defensive deutet sich Bewegung an. Sowohl Ito als auch Minjae Kim gelten als Verkaufskandidaten – beide stehen hinter Jonathan Tah und Dayot Upamecano nur in der zweiten Reihe.
Beim Japaner gibt es nun frische Hinweise auf eine mögliche Richtung. Wie die Sport BILD berichtet, hat der 27-Jährige hinter den Kulissen eine erste Tendenz entwickelt. Demnach liebäugelt Ito mit einem Wechsel in die spanische Liga, ein Engagement dort könne er sich gut vorstellen.
Dass der deutsche Rekordmeister Ito abgeben würde, ist längst kein Geheimnis mehr. Intern soll bereits eine Ablöse festgelegt sein: Bei einer Offerte von rund 20 Millionen Euro sollen Max Eberl und Co. gesprächsbereit sein.
Auch für Kim ist die Tür offen
Nicht nur bei Ito halten die Bayern-Bosse die Abschiedstür weit offen, auch im Fall von Kim deutet sich ein Abgang an. Laut kicker könnte ein Angebot über 20 bis 25 Millionen Euro genügen, um einen Transfer ins Rollen zu bringen.

Der Knackpunkt beim Südkoreaner liegt jedoch woanders: Sein hohes Gehalt dürfte kaum ein Verein ohne Weiteres stemmen. Die Klubs, die zuletzt mit Kim in Verbindung gebracht wurden, sind allerdings durchaus namhaft. Interesse soll es unter anderem von Juventus und Manchester United geben – zumindest die Engländer hätten wohl kein Problem damit, auch ein hohes Salär zu übernehmen.
Wie schnell sich die beiden Personalien lösen, hängt nun von konkreten Angeboten ab. Fest steht: Beide Verteidiger spielen in der Hierarchie der Bayern-Abwehr nur eine Nebenrolle, weshalb die Münchner einem Verkauf grundsätzlich offen gegenüberstehen.

