Vincent Kompany wird beim FC Bayern nicht nur gemocht, sondern regelrecht gefeiert. Seit er von Burnley zum Rekordmeister wechselte und das Amt des Cheftrainers übernommen hat, veränderte sich in München einiges.
Auch wenn der die Clarets seinerzeit verließ und mit dem FC Burnley abgestiegen war genießt er dort noch immer einen sehr guten Ruf. Aus gutem Grund, denn Kompany war nicht etwa nicht der Aufgabe gewachsen, der Kader passte einfach nicht gut genug, um die Klasse zu halten.
Nun kommt heraus: Noch immer hat der Belgier bei seinem Ex-Team, das mittlerweile nach einem zwischenzeitlichen Aufstieg wieder in die Championship muss, einen großen Einfluss.
“Agent Kompany” involviert in Trainerentscheidung
Interessant: Recht früh war klar, dass Burnley wohl in die zweite Liga absteigen wird. Der Klub hat die vergangenen Monate deswegen damit verbracht, Optionen zu prüfen und Kandidaten für den Trainerposten zu sondieren. Darunter auch Steven Gerrard, den ehemaligen Trainer der Rangers.
Doch nun fiel die Wahl auf den ehemaligen walisischen Nationalspieler Craig Bellamy, der schon vorher mit dem Job in Verbindung gebracht wurde, aber ablehnte. Das ist soweit nicht ungewöhnlich. Doch wie TEAMTalk berichtet hatte Bayern-Coach Kompany einen Anteil an der Entscheidung. Noch ist die Personalie nicht fix kommuniziert worden, die Entscheidung ist intern aber gefallen.

Kompany selbst soll hinter den Kulissen eine Rolle gespielt haben. Quellen zufolge hat der derzeitige Trainer des FC Bayern München Burnley darauf hingewiesen, dass Bellamy eine hervorragende Wahl wäre, und seinem ehemaligen Assistenten den Rücken gestärkt.
Beide arbeiteten bei den Clarets sehr gut und vertrauensvoll miteinander. Dadurch entstand eine besondere Verbindung. Der Belgier ist überzeugt, dass sein ehemaliger Stellvertreter alle erforderlichen Eigenschaften mitbringt, um als Vereinstrainer erfolgreich zu sein.
Kurios: Als der FC Bayern sich nach langem Zögern doch auf Kompany festlegte, holte man sich die Einschätzung von Pep Guardiola, der seinerseits lange mit dem Ex-Verteidiger zusammenarbeitete, ein. Und dessen Einschätzung, dass der Belgier alles mitbringen würde, war im Endeffekt nicht so verkehrt.

