Kim-Poker spitzt sich zu: Zwei Topklubs heiß auf Bayern-Star

Sebastian Mittag
Foto: IMAGO

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Die Zukunft von Minjae Kim beim FC Bayern bleibt offen. Gleich zwei europäische Topklubs sollen den südkoreanischen Innenverteidiger umwerben – und eine erste Tendenz zeichnet sich offenbar schon ab.

Dass Kim an der Säbener Straße zum Verkauf steht, ist längst kein Geheimnis mehr. Als ernsthafte Interessenten gelten derzeit vor allem Juventus und Manchester United. Beide Klubs sollen ihren Hut in den Ring geworfen haben – der nächste Schritt liegt damit beim Abwehrspieler selbst.


Eine Richtung deutet sich allerdings bereits an. BILD-Fußballchef Christian Falk ordnete den Stand der Dinge so ein: “Es stimmt, dass Minjae Kim bei Manchester United auf der Liste steht. Ich habe aber gehört, dass die Spur zu Juventus heißer ist.”

Kim plant weiter mit dem FC Bayern

Ein Abschied aus München ist trotz des Interesses keineswegs ausgemacht. Laut Falk fühlt sich der WM-Fahrer beim deutschen Rekordmeister sichtlich wohl. “Er genießt seine Rolle innerhalb des Klubs”, verriet der Transfer-Insider. Kim könnte demnach auch mit dem Status eines Edelreservisten gut leben – und treibe einen Wechsel nicht aktiv voran.

Wie es im Poker weitergeht, hängt offenbar zunächst an Juventus: “Lasst uns abwarten, was mit Juventus passiert. Danach wird United vielleicht die Gespräche eröffnen, wenn die Dinge mit Turin nicht funktionieren”, so Falk. Der italienische Rekordmeister scheint damit am längeren Hebel zu sitzen.

Ablöse und Gehalt als mögliche Knackpunkte

Unklar bleibt, wie viel Geld der FC Bayern für Kim sehen will. Hier kursieren widersprüchliche Zahlen: Der kicker nannte zuletzt ein Preisschild zwischen 20 und 25 Millionen Euro. Intern soll man laut cfbayerninsider dagegen eher mit Einnahmen von 30 bis 40 Millionen Euro liebäugeln.

Minjae Kim
Foto: IMAGO

Zum eigentlichen Knackpunkt könnten allerdings die Gehaltsvorstellungen werden. In München kassiert der Innenverteidiger eine zweistellige Millionensumme pro Saison. Dass er davon abrückt und deutliche Abstriche macht, gilt als unwahrscheinlich – und könnte einen Transfer zusätzlich erschweren.

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