Es geht um die Vorbereitung: Frühes DFB-Aus beeinflusst den FC Bayern

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Die deutsche Nationalmannschaft ist schon im Sechzehntelfinale aus der XXL-WM in Nordamerika ausgeschieden. Das passt natürlich nicht zu den eigenen Ansprüchen. Auswirkungen hat das auch auf den FC Bayern. 

Denn der Rekordmeister steigt am 20. Juli in die Vorbereitung auf die neue Saison ein. Zunächst einmal stehen dann die Leistungstest auf dem Programm.


Eine Woche später, am 27. Juli, beginnt dann ein kurzes Trainingslager am Tegernsee. Beim FCB rechnete man damit, dass zu diesem Zeitpunkt noch nicht viele Spieler aus der Profimannschaft mit dabei sind.

Kein Wunder, denn nur Manchester City stellte mehr Spieler zur Weltmeisterschaft ab als der Rekordmeister.

Bayern “profitiert” von frühem DFB-Aus

Doch einige davon sind schon ausgeschieden. Allein der DFB-Block mit Manuel Neuer, Joshua Kimmich, Jonathan Tah, Jamal Musiala, Aleksandar Pavlovic, Trainingstorhüter Jonas Urbig und Neuzugang Nathaniel Brown ist nicht mehr im Turnier. Gleiches gilt auch für Josip Stanisic oder Konrad Laimer. Und das sind noch nicht einmal alle Bayern-Stars, die nicht mehr mit dabei sind.

Aleksandar Pavlovic
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Konkret bedeutet das, dass sich der Kader im Verlauf der Vorbereitung früher wieder auffüllen lässt und recht zeitnah eine Gruppe entsteht, in der auch konkrete Inhalte trainiert werden können.

Das bedeutet nicht, dass junge Talente keine Chance haben werden, sich zu zeigen, denn zum Trainingsstart werden die WM-Fahrer noch nicht auf dem Platz stehen. Wann das genau der Fall sein wird, das wird individuell entschieden.

In jedem Fall dürfte Kompany früher als eigentlich erwartet mit einem ordentlichen Schwung an Profis planen können. Für die Youngster, die sich in der Vorbereitung zeigen wollen, kann das sogar ein Vorteil sein, weil mehr Zug im Training herrscht und auf dem Platz noch mehr Automatismen von Beginn an spürbar sind. Das erleichtert die Akklimatisierung auf dem höchsten Level.

Insofern könnte das DFB-Aus, wenn die Spieler es einmal mental überwunden haben und nach einer Erholungspause nach vorne schauen, am Ende sogar ein kleiner Vorteil sein.

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