Ismael Saibari und Nathaniel Brown hat der FC Bayern bereits verpflichtet. Es ist aber durchaus möglich, dass man in München in diesem Sommer noch einmal nachlegt. Ein Kandidat scheint nun realistischer zu werden.
Dabei handelt es sich um den brasilianischen Abwehrspieler Gleison Bremer, der aktuell für Juventus spielt. Gerüchte um ihn halten sich schon länger, ein Wechsel nach München ist vor allem dann realistisch, wenn der FC Bayern einen Spieler wie Hiroki Ito oder Min-jae Kim verkauft.
Vorher ist kein Platz in der Defensive des Rekordmeisters. Zudem müssen Einnahmen generiert werden, um weitere Spieler zu verkaufen. Dass Bremer trotzdem schon jetzt ein Thema ist, liegt daran, dass auch Juventus noch neue Spieler verpflichten will und selbst nach Abnehmern für einige Stars sucht.
Bremer rückt weiter ins Visier der Bayern
Nachdem erst kürzlich berichtet wurde, dass das Interesse des FC Bayern neu aufgeflammt ist, legen italienische Medien wie die Gazzetta dello Sport nun nach. Demnach wirbt Bayern im Hintergrund wieder umso intensiver um den Spieler und es gibt mehr als nur einen losen Kontakt.

Tuttosport berichtet, dass Bremer, Khephren Thuram und Andrea Cambiaso zu den Spielern gehören, die im Falle eines verlockenden Angebots abgegeben werden könnten. Juventus hat diese Spieler auf dem Markt platziert und würde den Berichten zufolge sogar auf die Summe der Ausstiegsklausel beim Bayern-Kandidaten, also die festgeschriebenen 58 Millionen Euro, verzichten.
Stattdessen könnten 40 Millionen Euro ausreichen, um den Brasilianer im Sommer zu verpflichten. Bremer selbst sieht sich in einer guten Position und könnte mit einem Wechsel zu einem Topklub noch einmal große Titel angreifen. Er weiß selbst aber auch, dass mit nun 29 Jahren die Zeit auch ein wenig drängt.
Die Zeit ist allerdings ein entscheidender Faktor. Juventus will den eigenen Kader ebenfalls möglichst zeitnah verstärken. Unter anderem steht Randal Kolo Muani auf der Liste. Einnahmen sind zwingend notwendig und lange warten wollen die Bianconeri im Idealfall nicht.
Das bedeutet, dass der FC Bayern, auch wenn Juventus die Forderung senkt, trotzdem wohl recht zeitnah einen Spieler in der Defensive abgeben müsste, damit ein Bremer-Transfer wirklich zum Thema wird.

