Nach Rassismus-Attacken: Upamecano stärkt Tah den Rücken

Foto: IMAGO

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Die deutsche Nationalmannschaft ist bei der WM 2026 frühzeitig ausgeschieden. Im Sechzehntelfinale gegen Paraguay war im Elfmeterschießen Schluss, Jonathan Tah wurde am Ende zur tragischen Figur. 

Der Bayern-Star verschoss, wie zuvor auch Nick Woltemade und Kai Havertz, seinen Strafstoß. Dabei schoss er zuvor überhaupt keinen und war auch nur so früh dran, weil andere Stars sich nicht bereit fühlten.


Im Nachgang der Partie musste sich Tah in den Sozialen Medien dann mit Beleidigungen und rassistischen Attacken auseinandersetzen. Etwas, das leider keine Seltenheit ist und deutlich stringenter verfolgt gehört.

Upamecano stärkt Tah den Rücken

Unterstützung erhielt Jonathan Tah nun von einem Teamkollegen beim FC Bayern, nämlich Dayot Upamecano. Im Gegensatz zu Tah ist er noch bei der Weltmeisterschaft dabei, schlug mit Frankreich am Samstagabend Paraguay mit 1:0.

Dayot Upamecano
Foto: Getty Images

Am Sky-Mikrofon äußerte sich Upamecano nach dem Spiel unter anderem zu den Attacken in Richtung seines Teamkollegen.

“Ja, ich hatte Kontakt mit ihm. Ich habe ihm nach dem Spiel geschrieben und weiß, dass er sehr stark ist. Ich bin total zufrieden, mit ihm spielen zu dürfen – er hat eine großartige Mentalität. Er wollte diesen Elfmeter schießen und hat diese Mentalität immer gehabt. Er ist sehr wichtig für Deutschland und für den FC Bayern”, so der Franzose.

Die Reaktionen der Fans kritisierte der Abwehrspieler scharf. “Ich verstehe nicht, weshalb es solche Leute gibt und ich akzeptiere Rassismus nicht. Aber damit soll er sich nicht beschäftigen. Er muss einfach weitermachen und Gas geben”, so Upamecano weiter.

Während Tah sich schon in den Urlaub verabschiedet hat und früher als gedacht wieder mit dem FC Bayern in die Saisonvorbereitung starten kann, wird Upamecano mit seinen Franzosen nun im Viertelfinale gegen Marokko gefordert sein. Der Titel ist ganz klar das Ziel der Franzosen und nach jetzigem Stand gehört Frankreich zu den absoluten Favoriten.

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