Transfer-Hammer? Bayern beobachtet argentinischen WM-Star

Vjekoslav Keskic
Foto: IMAGO

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Der FC Bayern wird mit dem nächsten prominenten Namen auf dem Transfermarkt in Verbindung gebracht. Aktuellen Berichten zufolge sollen die Münchner die Situation von Chelsea-Star Enzo Fernández beobachten – doch ein möglicher Transfer hätte es finanziell in sich.

Nach den Verpflichtungen von Ismael Saibari und Nathaniel Brown scheint der FC Bayern seine Planungen auf dem Transfermarkt noch nicht vollständig abgeschlossen zu haben. Obwohl die Münchner bereits mehr als 100 Millionen Euro investiert haben, taucht nun der Name von Enzo Fernández an der Säbener Straße auf.


Wie Transfer-Insider Ekrem Konur berichtet, denken die Bayern darüber nach, sich in den Poker um den argentinischen Nationalspieler einzuschalten.

Bayern beobachtet die Situation

Fernandez steht beim FC Chelsea noch bis 2032 unter Vertrag und zählt zu den wichtigsten Spielern der Blues. Dennoch hatte zuletzt talkSPORT berichtet, dass der Weltmeister von 2022 aufgrund der verpassten Europapokal-Qualifikation über seine Zukunft nachdenken soll.

Dem Bericht zufolge wären die Londoner grundsätzlich gesprächsbereit – allerdings nur bei einer Ablösesumme von rund 140 Millionen Euro.

Neben dem FC Bayern wurde zuletzt auch Real Madrid mit dem zentralen Mittelfeldspieler in Verbindung gebracht. Die Königlichen sollen das Interesse zuletzt allerdings öffentlich dementiert haben.

Transfer eher unwahrscheinlich

Enzo Fernández
Foto: IMAGO

Aus Bayern-Sicht erscheint ein solcher Transfer derzeit dennoch wenig realistisch.

Mit den Verpflichtungen von Saibari und Brown haben die Münchner bereits tief in die Tasche gegriffen. Zudem gilt die Verstärkung anderer Positionen aktuell als höhere Priorität. Auch wenn nach dem Abgang von Leon Goretzka im Mittelfeld personeller Spielraum entstanden ist, wäre eine Investition in der Größenordnung von 140 Millionen Euro ein außergewöhnlicher Schritt.

Hinzu kommt, dass es bislang keinerlei Hinweise auf konkrete Verhandlungen gibt. Nach Informationen von Konur beobachten die Bayern derzeit lediglich die Situation des Argentiniers.

Klar ist dennoch: Sollte Fernández den FC Chelsea tatsächlich verlassen, dürfte sich ein Transferpoker zwischen mehreren europäischen Topklubs entwickeln. Ob der FC Bayern dabei am Ende eine ernsthafte Rolle spielt, bleibt abzuwarten.

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