Spur wird heißer: Neue Bewegung im Goretzka-Poker

Sebastian Mittag
Foto: Getty Images

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Leon Goretzka ist seit dem 1. Juli offiziell kein Spieler des FC Bayern mehr. In der Frage nach seiner Zukunft deutet sich nun offenbar wieder eine neue Wendung an.

Nach dem WM-Aus der deutschen Nationalmannschaft nimmt der Poker um den 31-Jährigen wieder an Fahrt auf. Wie Sky Italia berichtet, hat Juventus die Gespräche mit dem Mittelfeldspieler wiederaufgenommen. Während der WM in Mexiko, Kanada und den USA hatte Goretzka seine persönliche Zukunft bewusst ausgeblendet und sich voll auf das Sportliche konzentriert. Jetzt soll der Fokus wieder klar auf der nächsten Karriere-Station liegen.


Die Spekulationen um den Achter ziehen sich schon seit Wochen. Eine Spur führte zwischenzeitlich zu Atlético Madrid, eine andere in die US-amerikanische MLS. Immer wieder kochte aber auch die Variante Italien hoch – und die erhält nun neue Nahrung.

Hohe Forderungen von Goretzka

Im Zentrum der Gespräche mit Juventus stehen laut dem Bericht vor allem finanzielle Fragen. Aus Italien ist zu vernehmen, dass Goretzka ein Jahresgehalt von rund sieben Millionen Euro fordern soll. Hinzu käme demnach ein üppiges Handgeld von bis zu zehn Millionen Euro.

Ganz einfach dürfte eine Einigung deshalb nicht werden. Calciomercato und die Gazzetta dello Sport hatten zuletzt berichtet, dass sich die Turiner ein festes finanzielles Limit gesetzt haben, das sie nicht überschreiten wollen. Ein Entgegenkommen müsste demnach von der Spielerseite kommen.

Leon Goretzka
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Hinzu kommt: Bei Sky Italia heißt es, der Goretzka-Deal besitze für Juve ohnehin nicht oberste Priorität. Die Klubführung konzentriere sich vielmehr auf einen neuen Torhüter und die Besetzung des Sturmzentrums.

Beim deutschen Rekordmeister war die Entscheidung bereits im Saisonverlauf gefallen: Den auslaufenden Vertrag mit Goretzka verlängerte man nicht. Der Mittelfeldspieler befand sich deshalb über Monate auf einer Abschiedstour, die er letztlich mit Meisterschaft und Pokalsieg krönte.

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